Mixer Nur 5 Standmixer über­stehen den Dauer­test

Mixer - Nur 5 Standmixer über­stehen den Dauer­test
© Wilfa / Studio Isidor (M)

Sämige Smoothies schaffen fast alle Mixer im Test. Der kleine Smoothiemixer für 20 Euro ebenso wie der teure Hoch­leistungs­mixer. Doch im Dauer­test versagten manche früh.

Mixer Testergebnisse für 19 Mixer 10/2016

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Inhalt
Liste der 19 getesteten Produkte
Mixer 10/2016 - Smoothie-Mixer
  • AEG SB2500 Hauptbild
    AEG SB2500
  • Bomann SM 386CB Hauptbild
    Bomann SM 386CB
  • Clatronic SM 3593 Hauptbild
    Clatronic SM 3593
  • Nutribullet NBR-1240M Hauptbild
    Nutribullet NBR-1240M
  • Russell Hobbs Kitchen Collection Mix&Go Hauptbild
    Russell Hobbs Kitchen Collection Mix&Go
  • WMF Kult X Mix&Go Hauptbild
    WMF Kult X Mix&Go
Mixer 10/2016 - Mixer bis 1000 Watt
  • AEG SB5700BK Hauptbild
    AEG SB5700BK
  • Bosch Silentmixx MMB64G3MDE Hauptbild
    Bosch Silentmixx MMB64G3MDE
  • Braun JB 5160 Hauptbild
    Braun JB 5160
  • Caso B 1000 Hauptbild
    Caso B 1000
  • Krups Perfect Mix 9000 KB 5031 Hauptbild
    Krups Perfect Mix 9000 KB 5031
  • Philips HR 2195/08 Hauptbild
    Philips HR 2195/08
  • Russell Hobbs Illumina Hauptbild
    Russell Hobbs Illumina
Mixer 10/2016 - Hoch­leis­tungs­mixer (mehr als 1000 Watt)
  • Bianco di puro Puro Originale Hauptbild
    Bianco di puro Puro Originale
  • Gastroback Design Mixer Advanced Professional Hauptbild
    Gastroback Design Mixer Advanced Professional
  • KitchenAid Artisan Magnetic Drive Blender Hauptbild
    KitchenAid Artisan Magnetic Drive Blender
  • Vitamix Professional Series 750 Hauptbild
    Vitamix Professional Series 750
  • WMF Kult pro Power 1,8 l Hauptbild
    WMF Kult pro Power 1,8 l
Mixer 10/2016 - Stabmixer zum Ver­gleich
  • Stabmixer Braun MQ5137 BK Sauce + Hauptbild
    Stabmixer Braun MQ5137 BK Sauce +

[Update 12.10.21] Råd & Rön testet Smoothie-Mixer

Unsere schwe­dische Part­nerzeit­schrift Råd & Rön hat Standmixer getestet – und den 17 Modellen einiges zugemutet.

Gewinner ist der 550 Euro teure Total Blender Classic von Blendtec. Er mixt mit den besten Pfann­kuchenteig und zerkleinert Eis über­zeugend. Knapp dahinter: Vitamix Ascent A2500i für 699 Euro. Preis-Leistungs-Sieger ist der BPF-1200s von Wilfa für zirka 200 Euro.

Smoothie mit Sellerie pürierten fast alle Standmixer glatt und eben­mäßig, die schnellsten in unter einer Minute. Beim Pürieren gefrorener Bananen plus Beeren zur veganen Eiscreme („Nice Cream“) gab es aber Unterschiede: Der Mixer von Kitchen Aid 5KSB4026 für 329 Euro brauchte nur rund eine Minute fürs perfekt-samtige Ergebnis. Der Elektrolux Explore 7 E7TB1–8SSM für rund 70 Euro kämpfte über vier Minuten mit den Zutaten, ohne die Bananen­stücke ausreichend zu zerkleinern.

Nachts sollten Gemüsefans die Geräte von Wilfa und Blendtec nicht anwerfen: Sie zählen zu den lautesten im Test.

Cremige Smoothies? Kein Problem!

Grüne Smoothies stehen hoch im Kurs. Die Farbe stammt von Salat, Kräutern und Gemüse. Selbst Kiwischalen und Radieschenblätter peppen Mixgetränke auf. Der Körper erhält damit viele nützliche Stoffe (siehe Interview). Das Wort Smoothie steht für weich, sanft, sämig. So soll das Getränk aus dem Mixer kommen. Im Labor mussten alle Geräte Äpfel, Ingwer, Spinat, Staudensel­lerie und Wasser mixen. Das Ergebnis gaben die Prüfer durch ein 2,5-Milli­meter-feines Sieb. Auch wenn sich die Ergeb­nisse in Nuancen unterscheiden, liefern fast alle Geräte cremige Smoothies. Lediglich der Caso hinterlässt größere Stück­chen.

Suppen pürieren, Eiswürfel zerstoßen

Die großen Standmixer fassen mehr Volumen als die kleinen Smoothie-Modelle. Sie pürieren zudem Suppen, schlagen Mayonnaise und zerstoßen Eiswürfel. Die Messer der sogenannten Hoch­leistungs­mixer mit mehr als 1 000 Watt Leistungs­aufnahme drehen sich mit hoher Leistung teil­weise sehr schnell. Zutaten können sich bei längerer Betätigung durch Reibung erwärmen. Smoothies erwärmen sich leicht, wenn sie zu lange gemixt werden. Zwei Anbieter liefern umfangreiche Rezept­bücher mit, die unter anderem Anleitungen für heiße Suppen und selbst­gemachte Sojamilch enthalten.

Stabmixer hackt Kräuter gleich­mäßig

Viele Aufgaben erledigt auch ein Stabmixer. Zum Vergleich arbeiteten die Tester mit einem Braun MQ5137. Getränke und Babybrei mixte er gut, Mayonnaise und Pfann­kuchenteig sogar sehr gut. Kräuter und Zwiebeln hackte er im mitgelieferten Zerkleinerer als Einziger im Test gleich­mäßig klein. Viele Standmixer dagegen zerschlugen Petersilie und Zwiebeln in unterschiedlich große Stücke. Ein Modell schleuderte die Zwiebeln angehackt gegen die Gerätewand. Wer einen Stabmixer mit Zubehör besitzt, braucht also keinen Standmixer – es sei denn, er möchte größere Mengen auf einmal zubereiten. Die Standmixer fassen bis zu zwei Liter. In den Becher des Stabmixers passt nur ein Drittel.

Alle sind laut

Alle Standmixer sind lauter als eine Wasch­maschine beim Schleudern. Den größten Krach verursachte mit maximaler Leistung Kitchen­Aid mit gut 90 Dezibel. Das kann im Ohr schmerzen – selbst wenn der Mixer nur eine Minute rührt. Etwas weniger laut dröhnen Gastroback, Krups, beide Russell Hobbs, Vitamix und WMF Kult pro Power mit 88 bis 89 Dezibel. Bosch Silentmixx arbeitet mit 82 Dezibel vergleichs­weise leise, scheiterte dafür aber am Babybrei. Die Messer drehten frei, kleine Fleisch­stücke blieben.

Finger in Gefahr

Die kraft­vollen Geräte sorgen nicht nur für Krach, sondern auch für Gefahr. Die Deckel fast aller Standmixer lassen sich bei laufendem Messer öffnen. Beim Hinein­greifen können sie Finger verletzen. Oder heiße Flüssig­keiten können heraus­spritzen. In der Gastronomie sollen solche Geräte durch zusätzliche Gehäuse oder Sicher­heits­schalter geschützt sein. Diesen Schutz verdienen auch Privatan­wender. KitchenAid macht es vor. Der Krug steht fest im Gehäuse. Das Messer dreht nur mit geschlossenem Deckel. Urteil für die Sicherheit: sehr gut. Auch die kleinen Smoothie-Mixer sind sicher. Ihre Becher sind beim Mixen mit dem Motor­block verschraubt. Öffnen unmöglich.

Mixer Testergebnisse für 19 Mixer 10/2016

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KitchenAid macht im Dauer­test früh schlapp

Im Dauer­test simulierten die Prüfer die Bean­spruchung über etwa acht Jahre mit je zwei vollen Krügen pro Tag. Drei KitchenAid-Geräte fielen im ersten Zehntel des Tests aus. Bei Vielnutzern hätten sie kein Jahr über­lebt. Krug beziehungs­weise Bodenplatte über­hitzten, ein Antriebs­riemen riss. Den vollen Dauer­test über­standen nur fünf Geräte.

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