Mixer Test

Sämige Smoothies – das schaffen fast alle 19 Mixer im Test. Der kleine Smoothie-Mixer für 20 Euro genauso wie der Hoch­leistungs­mixer für knapp 900 Euro und der Stabmixer, den wir zum Vergleich heran­gezogen haben. Die Geräte unterscheiden sich vor allem hinsicht­lich Füll­menge, Vielseitig­keit und Halt­barkeit. Im Dauer­test versagten manche früh. Und so reicht die Band­breite der Noten von gut bis mangelhaft. Nur eines haben alle Mixer gemein­sam: Sie sind laut.

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TestMixertest 10/2016
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Cremige Smoothies? Kein Problem!

Grüne Smoothies stehen hoch im Kurs. Die Farbe stammt von Salat, Kräutern und Gemüse. Selbst Kiwischalen und Radieschenblätter peppen Mixgetränke auf. Der Körper erhält damit viele nützliche Stoffe (siehe Interview). Das Wort Smoothie steht für weich, sanft, sämig. So soll das Getränk aus dem Mixer kommen. Im Labor mussten alle Geräte Äpfel, Ingwer, Spinat, Staudensel­lerie und Wasser mixen. Das Ergebnis gaben die Prüfer durch ein 2,5-Milli­meter-feines Sieb. Auch wenn sich die Ergeb­nisse in Nuancen unterscheiden, liefern fast alle Geräte cremige Smoothies. Lediglich der Caso hinterlässt größere Stück­chen.

Suppen pürieren, Eiswürfel zerstoßen

Die großen Standmixer fassen mehr Volumen als die kleinen Smoothie-Modelle. Sie pürieren zudem Suppen, schlagen Mayonnaise und zerstoßen Eiswürfel. Die Messer der sogenannten Hoch­leistungs­mixer mit mehr als 1 000 Watt Leistungs­aufnahme drehen sich mit hoher Leistung teil­weise sehr schnell. Zutaten können sich bei längerer Betätigung durch Reibung erwärmen. Smoothies erwärmen sich leicht, wenn sie zu lange gemixt werden. Zwei Anbieter liefern umfangreiche Rezept­bücher mit, die unter anderem Anleitungen für heiße Suppen und selbst­gemachte Sojamilch enthalten.

Stabmixer hackt Kräuter gleich­mäßig

Viele Aufgaben erledigt auch ein Stabmixer. Zum Vergleich arbeiteten die Tester mit einem Braun MQ5137. Getränke und Babybrei mixte er gut, Mayonnaise und Pfann­kuchenteig sogar sehr gut. Kräuter und Zwiebeln hackte er im mitgelieferten Zerkleinerer als Einziger im Test gleich­mäßig klein. Viele Standmixer dagegen zerschlugen Petersilie und Zwiebeln in unterschiedlich große Stücke. Ein Modell schleuderte die Zwiebeln angehackt gegen die Gerätewand. Wer einen Stabmixer mit Zubehör besitzt, braucht also keinen Standmixer – es sei denn, er möchte größere Mengen auf einmal zubereiten. Die Standmixer fassen bis zu zwei Liter. In den Becher des Stabmixers passt nur ein Drittel.

Alle sind laut

Alle Standmixer sind lauter als eine Wasch­maschine beim Schleudern. Den größten Krach verursachte mit maximaler Leistung Kitchen­Aid mit gut 90 Dezibel. Das kann im Ohr schmerzen – selbst wenn der Mixer nur eine Minute rührt. Etwas weniger laut dröhnen Gastroback, Krups, beide Russell Hobbs, Vitamix und WMF Kult pro Power mit 88 bis 89 Dezibel. Bosch Silentmixx arbeitet mit 82 Dezibel vergleichs­weise leise, scheiterte dafür aber am Babybrei. Die Messer drehten frei, kleine Fleisch­stücke blieben.

Finger in Gefahr

Die kraft­vollen Geräte sorgen nicht nur für Krach, sondern auch für Gefahr. Die Deckel fast aller Standmixer lassen sich bei laufendem Messer öffnen. Beim Hinein­greifen können sie Finger verletzen. Oder heiße Flüssig­keiten können heraus­spritzen. In der Gastronomie sollen solche Geräte durch zusätzliche Gehäuse oder Sicher­heits­schalter geschützt sein. Diesen Schutz verdienen auch Privatan­wender. KitchenAid macht es vor. Der Krug steht fest im Gehäuse. Das Messer dreht nur mit geschlossenem Deckel. Urteil für die Sicherheit: sehr gut. Auch die kleinen Smoothie-Mixer sind sicher. Ihre Becher sind beim Mixen mit dem Motor­block verschraubt. Öffnen unmöglich.

KitchenAid macht im Dauer­test früh schlapp

Im Dauer­test simulierten die Prüfer die Bean­spruchung über etwa acht Jahre mit je zwei vollen Krügen pro Tag. Drei KitchenAid-Geräte fielen im ersten Zehntel des Tests aus. Bei Vielnutzern hätten sie kein Jahr über­lebt. Krug beziehungs­weise Bodenplatte über­hitzten, ein Antriebs­riemen riss. Den vollen Dauer­test über­standen nur fünf Geräte.

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