Bekannte Senfmarken: Seit wann es sie gibt und wer zu wem gehört

  • Altenburger. Er wird seit 1992 im thüringischen Altenburg hergestellt. Firmengründer ist der Bayer Karl Jung­beck.
  • Bautz’ner. Die Produktion des Bautz’ner Senfs begann 1953. Seit 1992 gehört die Marke zu Develey. Bautz’ner wird bis heute in der Lausitz hergestellt.
  • Born. Die Brüder Born gründeten 1820 im heutigen Erfurter Stadt­gebiet eine Fabrik, die auch Senf herstellte. Seit 2002 gehört Born zu Develey. Der Senf wird auch heute in Thüringen produziert.
  • Develey. Johann Conrad Develey gründete 1845 im Zentrum Münchens eine Senfmanu­faktur. Er gilt als Erfinder des süßen Senfs. Sitz ist heute Unterhaching.
  • Händlmaier. In der Familien­metzgerei in Regens­burg verkaufte Johanna Händlmaier von 1914 an selbst­gemachten süßen Senf. Daraus entstand 1964 die Luise Händlmaier Senf­fabrikation.
  • Kühne. Die Familie Kühne begann 1896 in ihrer Berliner Essig­brauerei Senf herzu­stellen. Heute hat Kühne mehrere Werke im In- und Ausland.
  • Löwensenf. 1903 gründete das Ehepaar Frenzel in Lothringen eine Senf­fabrik, 1918 zogen sie nach Düssel­dorf. Noch heute wird in der Rhein­stadt produziert. Seit 2001 gehört Löwensenf zu Develey.
  • Thomy. Thomy-Senf hat seinen Ursprung in der Schweiz. 1930 wurde für den ersten Senf, der in Tuben verpackt war, die Marke Thomy erfunden. Seit 1971 gehört sie zum Nestlé-Konzern.

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