Mittel­scharfer Senf

Bekannte Senfmarken: Seit wann es sie gibt und wer zu wem gehört

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Mittel­scharfer Senf Testergebnisse für 20 Mittelscharfer Senf 07/2015

  • Altenburger. Er wird seit 1992 im thüringischen Altenburg hergestellt. Firmengründer ist der Bayer Karl Jung­beck.
  • Bautz’ner. Die Produktion des Bautz’ner Senfs begann 1953. Seit 1992 gehört die Marke zu Develey. Bautz’ner wird bis heute in der Lausitz hergestellt.
  • Born. Die Brüder Born gründeten 1820 im heutigen Erfurter Stadt­gebiet eine Fabrik, die auch Senf herstellte. Seit 2002 gehört Born zu Develey. Der Senf wird auch heute in Thüringen produziert.
  • Develey. Johann Conrad Develey gründete 1845 im Zentrum Münchens eine Senfmanu­faktur. Er gilt als Erfinder des süßen Senfs. Sitz ist heute Unterhaching.
  • Händlmaier. In der Familien­metzgerei in Regens­burg verkaufte Johanna Händlmaier von 1914 an selbst­gemachten süßen Senf. Daraus entstand 1964 die Luise Händlmaier Senf­fabrikation.
  • Kühne. Die Familie Kühne begann 1896 in ihrer Berliner Essig­brauerei Senf herzu­stellen. Heute hat Kühne mehrere Werke im In- und Ausland.
  • Löwensenf. 1903 gründete das Ehepaar Frenzel in Lothringen eine Senf­fabrik, 1918 zogen sie nach Düssel­dorf. Noch heute wird in der Rhein­stadt produziert. Seit 2001 gehört Löwensenf zu Develey.
  • Thomy. Thomy-Senf hat seinen Ursprung in der Schweiz. 1930 wurde für den ersten Senf, der in Tuben verpackt war, die Marke Thomy erfunden. Seit 1971 gehört sie zum Nestlé-Konzern.
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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

Profilbild Stiftung_Warentest am 05.10.2015 um 11:29 Uhr
Rewe-Senf

@nils1896: Vielen Dank für Ihren Erfahrungsbericht. Unsere fünft geschulten Testpersonen hatten allerdings keine Probleme beim Öffnen des Senfglases, sonst wäre dies natürlich in die Verpackungsnote mit eingeflossen. (bp)

nils1896 am 02.10.2015 um 19:00 Uhr
Rewe-Senf sehr schlecht zu öffnen

Mich erstaunt das gute Abschneiden des Senf von Rewe. Ich persönlich würde ihn aufgrund der Verpackung deutlich abwerten. Den Deckel bekommt man kaum ab und es tut doch sehr weh. Er sitzt viel zu stramm. Möglicherweise habe ich aber auch ein "Monatsgglas"... ;-)

Profilbild Stiftung_Warentest am 13.08.2015 um 11:46 Uhr
Konservierungsstoffe

@Taggenberg: Aus Kapazitätsgründen konnten wir leider nicht alle Hersteller in die Untersuchung mit aufnehmen. Für diesen Test haben wir die meistverkauften Senfe sowie exemplarisch zwei Senfmühlen ausgewählt.
Übrigens: Keiner der von uns getesteten Senfe enthält Konservierungsstoffe. (bp)

Taggenberg am 12.08.2015 um 09:04 Uhr
Representativ?

leider fehlt in Ihrem Test die Mühle aus Cochem an der Mosel. Schade. denn diese ist die einzige, die 100% ohne Konservierungsstoffe auskommt.

Pustekuchen am 19.07.2015 um 17:48 Uhr
Senf ohne Gentechnik ist (noch) sehr wohl möglich

Warentest schreibt, dass gentechnische Verunreinigungen kaum vermeidbar seien. Das sehe ich (noch) anders. Einen Grund für meine kritischere Sichtweise benennt Warentest im Artikel selbst. Zitat: "So eine Verunreinigung ist möglich, wenn die Senfsaat aus einem Land kommt, in dem auch genveränderter Raps angebaut wird."
Ein Land, welches die Natur mit kaum rückholbarem genveränderten biologischen Material verseucht, sollte im Handel, zumindest in diesem Bereich, boykottiert werden. Dann muss die Senfsaat eben anderswo eingekauft werden! Sollte dies das Endprodukt verteuern, kann das so erheblich nicht sein. Außerdem wäre ich und vermutlich auch mancher andere bereit, dafür etwas mehr auszugeben. Aber ich möchte in jedem Fall informiert werden und eine Wahl haben.
Zu großzügiger Umgang mit genverändertem biologischen Material behagt mir überhaupt nicht. Und damit drücke ich mich äußerst zurückhaltend aus.