Viel Obst und Gemüse, Olivenöl, Fisch – das zeichnet die gesunde Küche des Mittel­meers aus. Wer sich mediterran ernährt, kann damit wohl den Alterungs­prozess des Gehirns verlang­samen. Hinweise darauf liefert eine Studie von Forschern der Columbia Universität von New York. Das Team widmete sich mehr als 600 Menschen, die im Mittel 80 Jahre alt waren und nicht an Demenz litten. Sie erfragten ihre Ernährungs­gewohn­heiten und maßen ihr Gehirnvolumen im Kern­spintomografen – die Masse des Denk­organs nimmt im Alter ab. Studien­teilnehmer, die über­wiegend Mittel­meer­kost aßen, hatten ein größeres Gehirn als jene mit anderen Essgewohn­heiten. Dieser Unterschied sei vergleich­bar mit einer Hirnalterung von fünf Jahren. Vor allem bei Menschen, die viel Fisch und wenig Fleisch aßen, stellten die Forscher weniger Abbau an Hirn­substanz fest.

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