Tipps

Schützen Sie sich. Weder mit Schimmelpilzen noch mit Bekämpfungs­mitteln ist zu spaßen. Beachten Sie die Hinweise auf den Verpackungen zum Arbeits­schutz. Ziehen Sie Gummi­hand­schuhe an und lüften Sie während der Arbeiten.

Wände sanieren. Groß­flächiges Sanieren sollten Sie Profis über­lassen. Falls Sie zum Beispiel eine befallene Tapete selbst entfernen wollen: Zuerst die Pilze mit Anti-Schimmel-Mitteln abtöten, erst dann mit den Arbeiten loslegen. Vorsorglich Atem­schutz­maske tragen: Fragen Sie im Baumarkt nach „FFP2“ oder „FFP3“.

Gefähr­dete aussperren. Während Sie den Schimmel bekämpfen, sollten Sie Schaulustige vom Arbeits­ort verbannen. Das gilt vor allem für Kinder, Allergiker und Menschen mit geschwächtem Immun­system.

Wohnung putzen. Je größer der Befall, desto höher das Risiko, dass Ihr Hausstaub viele Sporen enthält. Nach dem Sanieren ist Saubermachen der gesamten Wohnung angesagt. Saugen Sie auf Schränken und unter Betten. Dabei lüften. Den Staubsaugerfilter dann entsorgen.

Räume heizen. Damit der Schimmel nicht wieder­kommt, dürfen gefähr­dete Räume nicht auskühlen. Beim Heizen nicht zu sehr geizen.

Viermal stoß­lüften. Feuchtig­keit und Mief müssen raus. Am besten drei- bis viermal täglich für jeweils 5 bis 10 Minuten die Fenster weit öffnen und per Durch­zug quer durch die Wohnung lüften.

Weiter informieren. Mehr Tipps, wie sich Schimmel­probleme erkennen und lösen lassen, gibts unter www.test.de/schimmelpilze. Finanztest berichtet in Heft 1/2014 über mietrecht­liche Aspekte des Themas.

Unter test.de/chat-schimmel können Sie am 15. Januar 2014 von 13 bis 14 Uhr mit unseren Experten diskutieren. Stellen Sie dort schon Ihre Fragen.

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