Erfahrungsaustausch im Internet: Was tun gegen die Seekrankheit?

„Was hilft, was nicht?“ Blogs und Foren im Internet sind voll von Fragen und Antworten, wie sich Symptome von Seekrankheit am besten ver­meiden lassen: „Kann man Schwindel auch wegtrainieren?“, heißt es da zum Beispiel oder „Was hilft, was nicht?“ oder „Welche Erfahrungen habt ihr mit Arzneimitteln gegen die Seekrankheit gemacht?“

Viele Ratschläge. Außerdem gibt es die unterschiedlichsten individuellen Erlebnisberichte. Dem einen hat mal an Bord konzentrierte Beschäftigung geholfen, andere nehmen am Horizont dann stets einen bestimmten Punkt fest ins Auge, wieder andere suchen Ablenkung beim Brettspiel oder drücken auf einen Akupressurpunkt. So sollen angeblich die Sinne auch wieder beruhigt werden können. Oder es wird ein Kaugummi gekaut, andere versuchen es mit einem homöopathischen Mittel. Fazit der Internetrecherche: Traditionelles hat Vorrang.

Eine Frage der Psyche? Andere Menschen wiederum kennen Symptome einer Reise- oder Seekrankheit kaum und halten viele Symptome für ein psychisches Problem.

Dagegen ist kein Kraut gewachsen. Die meisten sind sich einig: Gegen Seekrankheit ist kein Kraut gewachsen – jedenfalls nicht in dem Sinne, aufkommende Übelkeit sicher unterdrücken zu können. Symptome der Seekrankheit wie Erbrechen und Schwindel sind jedoch unter Umständen zu lindern. Das gilt auch für den Einsatz von Medikamenten – sie sind einen Versuch wert.

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