Reisekrankheit Diese Mittel helfen gegen Reise­übel­keit

26.05.2021
Reisekrankheit - Diese Mittel helfen gegen Reise­übel­keit
Flugzeuge im Kopf. Fünf bis zehn Prozent aller Menschen reagieren auf Gleichgewichts­störungen beim Reisen sehr sensibel. © Getty Images

Kurvige Straßen und turbulente Flüge können die Urlaubs­reise verleiden. Die Stiftung Warentest nennt Mittel, mit denen sich Schwindel und Brech­reiz vorbeugen lässt.

Inhalt

Vom mulmigen Gefühl bis zum Erbrechen

Meist passiert es auf See oder während eines unruhigen Fluges, oft auch im Auto oder Zug, im Karussell oder in der Schiffs­schaukel: Zuerst ist da ein flaues Gefühl im Magen, dann setzt Schwindel ein, der Kopf wird müde und schwer. Übel­keit kommt hinzu – manchmal bis zum Erbrechen. Erst wenn wieder fester Boden spür­bar ist, lässt der Spuk nach.

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Gleichgewichts­sinn ist gestört

Was passiert bei der Reise- oder Seekrankheit im Organismus? Wenn unsere Augen das, was passiert, nicht mehr kontrollieren und zum Beispiel am Horizont keinen Halt finden können, gerät der Gleichgewichts­sinn aus dem Lot. Die Signale aus dem Gleichgewichts­organ im Innen­ohr stimulieren schließ­lich das Brech­zentrum im Hirn­stamm. Mediziner nennen dieses vorüber­gehende Unwohl­sein Kinetose.

18 Mittel gegen Reisekrankheit im Test

Kein Grund zu verzweifeln: Wer seine Reise gut plant, kann vorbeugen. Medikamente können zudem der Übel­keit entgegen­wirken. Die Arznei­mittel­experten der Stiftung Warentest haben 18 Mittel für Reisekranke bewertet, darunter Tabletten, Zäpf­chen, Kapseln, Sirup und Reisekau­gummi für Erwachsene und Kinder. Die Bewertungen finden Sie in unserem aktuellen Testbe­richt – oder in unserer umfassenden Daten­bank Medikamente im Test.

Arznei­mittel-Test: Sie haben die Wahl

Wir haben unsere Medikamentenbe­wertungen in verschiedenen Varianten aufbereitet.

Heft­artikel.
Sie sind an einem schnellen Über­blick über die besten rezept­freien Mittel gegen Reisekrankheit interes­siert? Dann schalten Sie hier für 1 Euro das PDF zum Testbe­richt aus test 6/2021 frei. Dabei erfahren Sie auch, was von Mitteln mit Ingwer bei Reise­übel­keit zu halten ist und wo Sie am besten sitzen sollten, wenn Sie vermeiden wollen, dass Ihnen unterwegs schlecht wird.
Daten­bank.
Sie wollen es ganz genau wissen? Vertiefte Infos bietet unsere Daten­bank Medikamente im Test. Als Flatrate-Nutzer oder im Einzel­abruf für 3,50 Euro können Sie die Bewertungen der Stiftung Warentest zu mehr als 9 000 Medikamenten für 132 Krankheiten lesen. Wir erklären, welche Medikamente gegen bestimmte Beschwerden – etwa bei Schwindel, Erbrechen und Unruhe – am besten helfen. Die Arznei­mittel­preise in der Daten­bank sind stets aktuell – und wir verraten, wie Sie beim Medikamentenkauf Geld sparen können.
Buch.
Unser Ratgeber Medikamente für Kinder enthält Bewertungen der Stiftung Warentest zu 1 000 Arznei­mitteln für verschiedene Krankheiten, darunter auch Reise­übel­keit.

Zwei Wirk­stoffe eignen sich zur Vorbeugung

Für Erwachsene und Jugend­liche beur­teilen die Experten zwei Wirk­stoffe als geeignet: Diphenhydramin und Scopolamin. Sie können Übel­keit und Erbrechen unterbinden.

Häufige Neben­wirkung: Müdig­keit

Diphenhydramin stammt aus der Gruppe der Antihistaminika, die üblicher­weise bei Allergien zum Einsatz kommen. Es genügt, eine halbe Stunde vor Reiseantritt 50 Milligramm einzunehmen: Das entspricht einer Tablette Emesan. Wie nahezu alle Mittel im Test macht auch Emesan müde. Betroffene sollten nach der Einnahme also nicht selbst Auto fahren oder ein Boot lenken.

Kombi-Wirk­stoff bei Reisekrankheit ohne Extranutzen

Diphenhydramin steht auch gepaart mit 8-Chlortheophyllin zur Wahl und heißt dann Dimenhydrinat. In der Praxis bringt die Kombination der beiden Wirk­stoffe aber keinen Vorteil gegen­über Diphenhydramin allein. Aus Sicht unserer Experten sind Mittel mit Dimenhydrinat nur mit Einschränkung geeignet.

Für Kinder sind alle Mittel nur einge­schränkt geeignet

Kindern im Alter von zwei bis zwölf Jahren wird häufig übel auf Reisen. Eltern sollten ihnen Medikamente nur dann geben, wenn andere Maßnahmen nichts bewirken. Grund: Keiner der verfügbaren Wirk­stoffe und Mittel ist für jüngere Kinder uneinge­schränkt geeignet. Kinder reagieren empfindlicher auf die Mittel. Auch sie können davon müde werden – und das für längere Zeit. Bei manchen bewirken sie auch das Gegen­teil: etwa Unruhe und Erregung, Neben­wirkungen wie Verstopfung oder trockener Mund.

1 000 Arznei­mittel für Kinder bewertet

Auch bei anderen Krankheiten und Beschwerden stellt sich die Frage: Welche Medikamente eignen sich für ein Kind? Unser Buch Medikamente für Kinder gibt dazu umfassend Auskunft. Es beinhaltet wissenschaftlich geprüfte Bewertungen von 1 000 Arznei­mitteln, etwa gegen Erkältung, Blasen­entzündung und ADHS.

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