Risikofaktor: Heuschnupfen

Allergischer Schnupfen ist eine ernst zu nehmende Krankheit.

Problematisch bei Heuschnupfen ist vor allem der „Etagenwechsel“, wenn Beschwerden vom Nasen-Rachen-Raum auf die Bronchien übergreifen: Das Risiko, bei „allergischer Rhinitis“ innerhalb von sieben Jahren Asthma zu entwickeln, ist gegenüber Gesunden drei- bis siebenmal so hoch. Durch rechtzeitiges Behandeln und Hypo­sen­sibili­sierung (siehe „Was kann die Hypo­sen­sibili­sierung“) kann dem eventuell vorgebeugt werden. Die Anlage für eine Allergie ist häufig erblich bedingt. Die Bereitschaft erhöht sich, wenn der Körper in den ersten Lebensmonaten artfremdes Eiweiß (so aus Kuhmilch) verarbeiten muss. Oder wenn sich das Immunsystem nicht häufig genug mit Krankheitserregern auseinandersetzen musste, wie beispielsweise bei banalen Erkältungsinfekten im Kindesalter. Die Häufigkeit von Heuschnupfen scheint stärker anzusteigen als die der Allergien insgesamt: Risikofaktoren sind neben genetischer Disposition unter anderem Zentralheizung, übertriebene Hygienemaßnahmen, Umweltbe­lastungen, Ernäh­rung, zum Beispiel der Verzehr exotischer Früchte.

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