Allergien: So beugen Sie vor

Allergiker sollten ihren Alltag umstellen. Einige Tipps:

Pollen

  • Pollenflugkalender besorgen.
  • Rechtzeitig vorbeugende Medikamente wie Cromoglizinsäure nehmen.
  • Nach der Pollensaison eventuell De­sensibilisierung beginnen. Vom Arzt beraten lassen.
  • Wohnung: Keine Staubfänger! Regelmäßig Staub saugen. Staubsauger mit Filter für Schwebstoffe (Hepa-Filter) und großem Staubrückhaltevermögen.
  • Pollenfilter im Auto.
  • Haare sowie Bürste und Kamm jeden Abend waschen.
  • Kleider nicht im Schlafzimmer wechseln oder aufbewahren.
  • Duschen, bevor Sie zu Bett gehen.
  • Schlafzimmerfenster schließen.
  • Mit dem Rauchen aufhören: Rauchen schafft freie Bahn für den Angriff durch Asthmaauslöser.
  • Urlaub am Meer oder im Hochgebirge in die Pollenflugzeit legen.

Milben

Milben ernähren sich von Hautschuppen und Mikroorganismen:

  • Teppiche entfernen.
  • Anorganische Textilien nutzen.
  • Allergikerbezüge für Matratzen und Bettwäsche benutzen. Bettwäsche einmal pro Woche, Matratzenüberzug einmal im Monat waschen.
  • Böden häufig wischen.
  • Rollos statt Gardinen und Stores.
  • Leder oder Kunststoff statt Polster.
  • Haustiere abschaffen – für Asthmakranke die größte Gefahrenquelle.
  • Kuscheltiere: Regelmäßig zwei Tage einfrieren oder bei 60 Grad waschen.

Schimmelpilze

  • Die Sporenbildung ist hoch in schlecht belüfteten, feuchten Häusern und Wohnungen.
  • Nach Möglichkeit keine Klimaanlagen und Raumbefeuchter nutzen.
  • Feuchtflecken auch hinter Verklei­dungen, Kacheln sofort entfernen.
  • Regelmäßig (Stoß-)Lüften.
  • Zimmerpflanzen: Hydrokultur ist besser als Blumenerde. Bei gesicherter Schimmelpilzallergie besser ganz verzichten.

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