Tipps

Arzt: Treten allergische Reaktionen zum ersten Mal auf, sollten Sie einen in Diagnose und Behandlung erfahrenen Arzt aufsuchen. Danach können die Symptome behandelt werden.

Kosten: Fragen Sie den Arzt nach einer möglichen Kostenerstattung.

Pollenflug: Nutzen Sie einen Pollenflugkalender. Eine aktuelle Pollenflugvorhersage der Wetterdienste ist in Tageszeitungen zu finden und auch im Internet abzurufen (siehe „Anbieter+Adressen“ zur weiteren Information).

Haare: Waschen Sie abends die Haare und ebenso Bürste und Kamm. Kleider nicht im Schlafzimmer ablegen.

Regen: Gehen Sie nach einem Regen­schauer spazieren. Dann ist die Luft fast „pollenfrei“.

Urlaub: Küste (Wind vom Meer her) und Hochgebirge sind pollenarme Ziele.

Beruf: Wollen Sie eine Ausbildung beginnen, in der Sie mit Allergenen in Berührung kommen können (als Bäcker, im Friseurhandwerk oder in der Chemiebranche), sollten Sie das vorher auch beim Arzt abklären.

Muttermilch: Neugeborene sollten möglichst sechs Monate lang gestillt werden. Der Darm des Säuglings ist in den ersten Lebensmonaten sehr durchlässig. Werden dann über Fertig-milch Eiweißstoffe zugeführt, die für den Organismus artfremd sind, ist das oft der erste Anstoß für eine allergische Reaktion. Muttermilch dagegen enthält keine solchen Eiweißstoffe.

Alternative: Kinder, die nicht gestillt werden können und allergie­ge­fährdet sind, weil zum Beispiel beide Elternteile an einer Neurodermitis leiden, sollten ausschließlich mit einer speziellen (hypoallergenen) Fertig­nahrung gefüttert werden, die von solchen Eiweißstoffen weitgehend frei ist.

Auto: Lassen Sie einen Pollenfilter einbauen, falls er nicht vorhanden ist.

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