Mitschnitte über USB Meldung

Moderne Fernseher können das Fernsehprogramm einfach auf einem USB-Stick oder einer USB-Festplatte aufzeichnen.

Die Lösung: USB-Aufzeichnung direkt vom Fernseher ist eine neuartige Funktion moderner Fernsehgeräte. Einfach und preiswert kann der Nutzer eine Sendung aufnehmen, um zum Beispiel nach einer kurzen oder längeren Unterbrechung weiterzuschauen (zeitversetztes Fernsehen, „time shift“). Die anzuschließenden externen Speichermedien wie USB-Stick und -Festplatte sind billig zu haben. Außerdem bestimmt jeder Nutzer selbst, wann und wie viel Geld er dafür ausgibt. Alles läuft über eine Fernbedienung – die des Fernsehers.

Die Nachteile: Aufzeichnungen klappen nur bei Digitalprogrammen, nicht beim analogen Fernsehen. Wer parallel ein anderes als das gerade aufgezeichnete Programm verfolgen will, braucht ein Fernsehgerät mit Doppelempfänger – den bietet kaum ein Modell. Der USB-Speicher wird vom Fernseher mit einem speziellen Dateisystem vorbereitet. An anderen Fernsehern (nicht einmal der gleichen Marke) laufen Aufzeichnungen nicht und schon gar nicht am Computer.

Im Detail: Die Möglichkeit der USB-Aufzeichnung fanden wir bisher bei Fernsehgeräten von Grundig, Panasonic und Samsung (siehe Tabelle). Die Modelle von Grundig zeichnen auch auf USB-Sticks ab 2 Gigabyte auf. Samsung schreibt gar nichts vor. Panasonic verlangt jedoch mindestens 160 Gigabyte, also eine Festplatte.

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