Mitarbeiter­aktien

Bequeme Lösung: Risiko senken

19.01.2016
Inhalt
Mitarbeiter­aktien - Auf die eigene Firma setzen – große Rabatte, kleine Haken
© Stiftung Warentest

Kurse schwanken. Einzel­aktien sind riskant. Die Höhe der Kurs­schwankungen hängt aber von der Aktie ab. Das zeigt sich an der jähr­lichen Volatilität, dem Maß für die Stärke der Schwankungen. Von den in der Tabelle vorgestellten Aktien hat sich Bayer am stabilsten entwickelt, die höchsten Schwankungen hatte die Rohstof­faktie K+S (Kali und Salz).

Kombination mit Fonds. Normaler­weise empfiehlt Finanztest nicht, hohe Summen in einzelnen Aktie zu stecken. Für Beleg­schafts­aktionäre, die viele Jahre an einem Programm teilnehmen, ist das aber kaum zu vermeiden. Natürlich können sie ab und zu Anteile verkaufen. Wir haben aber auch untersucht, wie sich das Risiko einfach senken lässt. Ein Depot, das zu 20 Prozent aus einer Einzel­aktie und zu 80 Prozent aus Anteilen am Welt­aktien­index MSCI World besteht, schwankt im Wert deutlich weniger als jede Einzel­aktie. Wir empfehlen deshalb, parallel zum Aktien­programm einen Indexfonds-Sparplan auf den MSCI World laufen zu lassen. Wer zum Beispiel Firmen­aktien im Wert von 300 Euro pro Jahr kauft, müsste 100 Euro pro Monat in den Sparplan einzahlen.

19.01.2016
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