Mit dem Fahrrad in die Bahn Meldung

Viele Nachtzüge bieten heutzutage Platz für Fahrräder. Und der „Nacht­sprung“ erspart oft sogar einen Urlaubstag.

Keine Fahrradmitnahme im ICE, häufiges Umsteigen, verpasste Anschlüsse – die Bahn macht so manchem Radtouristen das Leben schwer.

Für Radtouristen heißt es in ICE-Zügen „draußen bleiben“ – allen Forderungen zum Trotz, die Kombination der beiden umweltschonenden Verkehrsmittel zu ermöglichen. Nun scheint der Zug endgültig abgefahren zu sein: Obwohl viele ICEs derzeit ohnehin aufwendig umgebaut werden und Fahrradstellplätze technisch kein Problem wären, bleiben die Bahnmanager stur und verweigern den Einbau. Möglich ist die Fahrradmitnahme im Fernverkehr zwar in Inter- und Eurocitys, doch die werden immer öfter durch ICE-Züge verdrängt. Wer sein Fahrrad mitnehmen möchte, muss deshalb auf vielen Strecken Umwege fahren und häufig umsteigen.

Im schlimmsten Fall bleiben Radler sogar auf der Strecke, weil die Deutsche Bahn Anschlusszüge seltener warten lässt. Das ist zwar gut für die Pünktlichkeitsstatistik, aber schlecht für Betroffene – vor allem wenn sie auf reservierte Fahrradstellplätze angewiesen sind. Tipps:

Fernzüge früh buchen und nicht zu kurze Umsteigezeiten einplanen (DB-Fahrrad-Hotline: 0 180 5/15 14 15).

Regionalzüge als Alternative prüfen. Sie bieten oft zahlreiche Stellplätze und die Radmitnahme ist billiger (in einigen Regionen sogar kostenlos: Infos unter www.bahn.de, mit dem Stichwort „Fahrradmitnahme“ suchen).

Nachtzüge bieten für Radler einen immer besseren Service. In Kombination mit Sparnight-Tickets sind weite Reisen recht preisgünstig (Infos unter www.nachtzugreise.de).

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