Wie geschmiert. Gemischte Streich­fette kommen streich­fähig aus dem Kühl­schrank.

Streich­fette mit Butter und Rapsöl vereinen feinen Butter­geschmack und gesundes Rapsöl. Sie sind Alternativen zur Butter, denn sie lassen sich direkt aus dem Kühl­schrank aufs Brot schmieren. Die Stiftung Warentest hat 23 Produkte getestet: Eigenmarken von Discountern und Supermärkten sowie Marken­produkte wie Arla, Kerry­gold, Meggle oder Weihen­stephan. 14 Streich­fette im Test schneiden gut ab, 4 allerdings sind nur ausreichend (Kilo­preise: 3,95 bis 13,25 Euro).

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TestAlternativen zu Butter23.10.2019
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Butter-Rapsöl-Kombi lässt sich gut verstreichen

Wieder die Butter im Kühl­schrank vergessen! Harte Butter kann die Früh­stücks­laune trüben. Wie gut, dass es streich­bare Alternativen zu Butter gibt. Anders als Margarine, die nur 3 Prozent Milch­fett enthalten darf, bestehen die von uns getesteten Misch­streich­fette – so die fachlich korrekte Bezeichnung – meist aus Butter und Rapsöl (siehe unten). In puncto Streich­fähig­keit sind alle Produkte im Test gut: Sie können direkt aus dem Kühl­schrank aufs Brötchen, Croissant, Brot oder Knäckebrot geschmiert werden. Etliche davon zum kleinen Preis von 1,29 Euro pro 250-Gramm-Becher. Die schwe­disch-dänische Molkereigenossenschaft Arla brachte 2006 als erste Streich­fette mit Butter und Rapsöl auf den Markt. Viele Hersteller zogen mit eigenen Misch­streich­fetten nach. 23 davon haben wir getestet, alle enthalten Butter und Rapsöl.

Das bietet der Misch­streich­fett-Test der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse. Die Tabelle zeigt Bewertungen für 23 Streich­fette mit Butter und Rapsöl, etwa von Arla, Kerry­gold oder Weihen­stephan, dazu Handels­marken von Discountern wie Aldi oder Lidl und von Supermärkten wie Edeka und Rewe. Wir haben die Streich­fette verkostet, ihre Streich­fähig­keit geprüft, die ernährungs­physiologische Qualität untersucht, auf Schad­stoffe und Keime getestet. Auch Verpackung, Kenn­zeichnung und Aufmachung beur­teilten wir.

Tipps und Hintergrund. Wir sagen, worauf es bei einem guten Streich­fett mit Butter und Rapsöl ankommt, welche Produkte viel vergleichs­weise ungesundes Palm- und Kokos­fett enthalten, und wie sie im Vergleich zu Butter und Margarine abschneiden. Wir erklären, warum das Thema Nach­haltig­keit von Streich­fetten mehr umfasst als Treib­hausgase, Wasser oder Verpackung.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Testbe­richt aus test 12/2018.

Gute Misch­streich­fette brauchen nur Butter und Rapsöl

Die Misch­streich­fette sollen sich nicht nur gut verstreichen lassen, es kommt auch darauf an, dass sie nach Butter riechen und schme­cken. Der Test zeigt: Butter mit ihrem feinen Geschmack und Rapsöl mit seinen guten Fett­säuren – mehr braucht es nicht für eine gute Alternative zur Butter. Mehr als die Hälfte der Streich­fette – nämlich 14 Produkte – hat die Stiftung Warentest mit dem Qualitäts­urteil Gut bewertet. Daneben gibt es noch fünf befriedigende und vier ausreichende Produkte. Sie haben Mängel in puncto Geschmack und Deklaration und enthalten zum Teil mehr Schad­stoffe als nötig, allerdings nicht in bedenk­lichen Konzentrationen.

Video: Misch­streich­fette im Test

Nur das Klein­gedruckte verrät, dass Palm­fett drin ist

Einige Produkte enthalten zusätzlich Buttermilch, Joghurt oder Milchsäurekulturen, mitunter auch Palm- oder Kokos­fett oder beides. Diese Fette haben hohe Anteile an gesundheitlich nach­teiligen gesättigten Fett­säuren. Zwei Streich­fette fallen auf: Sie enthalten mehr Palm­fett als Butter und Rapsöl zusammen. Doch sie werben nur mit den Zutaten Butter und Rapsöl. Dass auch Palm­fett drin ist, erschließt sich erst, wenn man das Zutaten­verzeichnis auf dem Becherboden entziffert. Wie viel genau, verrät aber auch das Klein­gedruckte nicht. Beide Produkte bekommen im Prüf­punkt Deklaration ein Mangelhaft.

Im Test: Streich­fett mit Butter und Rapsöl

Enthält Butter und Rapsöl, weitere Fette können dazu­kommen. Die Fett­gehalte reichen von 57 bis 78 Prozent.

Vorteile

  • Feiner Butter­geschmack vereint mit gesunden pflanzlichen Fett­säuren
  • Immer streich­fähig, gut zum Kochen, in der Regel auch zum Backen
  • Kommt meist ohne Zusatz­stoffe aus

Nachteile

  • Einige Produkte enthalten mehr Palm- als Butter­fett und Rapsöl zusammen
  • Kann beim Braten spritzen

Zum Vergleich: Butter

Ungesalzen hat Butter einen Fett­anteil von 82 bis 90 Prozent in Form von Milch­fett.

Vorteile

  • Nur Speisesalz und gelb färbendes Beta-Karotin dürfen zugesetzt werden
  • Unver­gleichlicher Geschmack
  • Zum Backen und Kochen ideal

Nachteile

  • Besteht zu zwei Dritteln aus gesättigten Fett­säuren
  • Spritzt beim Braten

Zum Vergleich: Margarine

80 bis 90 Prozent Fett­anteil, vor allem pflanzlich, maximal 3 Prozent Milch­fett sind erlaubt.

Vorteile

  • Kann viel gutes Raps- oder Sonnenblumenöl enthalten
  • Gesund fürs Herz: essenzielle Omega-3- und -6-Fett­säuren
  • Zum Kochen, Braten und Backen

Nachteile

  • Enthält oft Zusatz­stoffe, Aromen
  • Manche mit vergleichs­weise ungesundem Kokos- und Palm­fett

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