Wie viel das neue Elterngeld in ihrem Fall ausmacht, können werdende Mütter und Väter ab sofort online prüfen. Seit heute bietet das Bundesfamilienministerium einen Elterngeldrechner an. Wer alle Daten korrekt eingibt, weiß sofort, mit wie viel Geld er in den 12 oder 14 Monaten nach der Geburt rechnen kann.

Einfach für Angestellte

Nötig sind Angaben zu Beschäftigung, Einkommen, bereits geborenen Kindern und der mutmaßliche Geburtstermin eingeben. Schnell und einfach geht das bei Angestellten mit festen Nettolohn. Komplizierter wirds bei schwankendem Verdienst und bei Selbstständigen.

Zusatzchance durch Steuerklassenwechsel

Wie sehr sich ein Wechsel der Lohnsteuerklasse aufs Elterngeld auswirkt, lässt sich mit Hilfe des Rechners allerdings nur indirekt prüfen. Dazu müssen angehende Eltern zunächst mit einem Gehaltsrechner wie zum Beispiel unter www.n-heydorn.de ermitteln, wie sich ihr Nettolohn verändert und die Ergebnisse dann in den Elterngeldrechner eingeben.

Geburtstag entscheidet

Elterngeld gibt es für Kinder, die ab dem 1. Januar 2007 geboren werden. Es wird zumindest für zwölf Monate gezahlt. Zwei zusätzliche Monate kommen hinzu, wenn sich auch der Partner Zeit für das Kind nimmt und deshalb weniger oder gar nicht arbeitet. Gezahlt werden 67 Prozent des Nettoeinkommens in den 12 Monaten vor der Geburt, höchstens allerdings 1 800 Euro monatlich. Der Mindestbetrag sind 300 Euro. Das Elterngeld löst das Erziehungsgeld ab.

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