Minijobber Kaum Rentenbeiträge

0

Nur 18 Prozent der 450-Euro-Jobber zahlen Beiträge zur gesetzlichen Renten­versicherung. Diese Zahl meldet die Minijob-Zentrale. Zwar sind Minijobber seit 2013 generell renten­versicherungs­pflichtig, sie dürfen jedoch auf Antrag bei ihrem Arbeit­geber auf die Versicherungs­pflicht verzichten. Der Arbeit­geber bezahlt dann pauschal 15 Prozent, während der Arbeitnehmer seinen Beitrag von 3,7 Prozent des Gehalts spart. Die Rente, die dadurch wegfällt, ist nur sehr klein, jedoch entfallen durch den Verzicht auch andere Leistungen der Renten­versicherung wie Reha-Leistungen, Anspruch auf Erwerbs­minderungs­rente und Riester-Förderung. Viele weitere Informationen erhalten Sie in unserem Special Rente: Warum Minijobber in die Rentenversicherung einzahlen sollten, Finanztest 4/2016.

0

Mehr zum Thema

  • Kranken­versicherung Zurück in die gesetzliche Kasse – so gehts

    - Die Beiträge in der privaten Kranken­versicherung steigen. Wir erklären, wer in die gesetzliche Krankenkasse zurück­kehren kann und wie das geht.

  • Gewusst wie Babysitterin anmelden

    - Wer im eigenen Haushalt einen Babysitter beschäftigt, wird zum Arbeit­geber. Mit einer Anmeldung bei der Minijob-Zentrale sind beide Parteien abge­sichert – zum Beispiel,...

  • Höherer Mindest­lohn Arbeits­zeit senken im Minijob

    - Der gesetzliche Mindest­lohn steigt in den kommenden eineinhalb Jahren in drei Stufen. Das hat Einfluss darauf, wie viele Stunden Minijobber arbeiten können, bis sie die...

0 Kommentare Diskutieren Sie mit

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Bitte melden Sie sich an. Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice.