Minifestplatte von TrekStor Schnelltest

TrekStor microdisk 120
Preis: 179 Euro

Kaum größer als eine Kreditkarte: So beschreibt der Anbieter TrekStor den Hauptvorteil seiner kleinen externen Festplatte namens microdisk. Tatsächlich ist das Aluminiumgehäuse nur wenige Millimeter länger und breiter als eine Kreditkarte – aber fast zwanzigmal so dick.

Stromversorgung per USB

Trotzdem ist das 80 Gramm leichte Gerät recht handlich für seine Speicherkapazität von immerhin 120 Gigabyte. Über das mitgelieferte USB-Kabel kann man es problemlos als externes Laufwerk an Rechnern mit Windows XP, Windows Vista, Mac OS X und Linux betreiben. Die Stromversorgung erfolgt per USB, ein zusätzliches Netzteil braucht man nicht.

Software zur Datensicherung dabei

Für Windows-Rechner ist das Datensicherungsprogramm „Nero BackItUp 2 Essentials“ mitgeliefert, mit dem man auf einfache Weise Sicherungskopien von einzelnen Ordnern oder ganzen Festplatten erstellen kann. Die kompakte Bauform der Minifestplatte hat allerdings ihren Preis:

Teuer und langsam

Das kleine 1,8-Zoll-Laufwerk ist mit fast 180 Euro nicht nur recht kostspielig, es läuft auch deutlich langsamer als Festplatten größerer Bauform. Besonders das Schreiben von Daten dauerte im Test mit der microdisk doppelt so lange wie mit einer externen 3,5-Zoll-Festplatte. Sie empfiehlt sich also vor allem für Anwendungen, bei denen leichter Transport wichtiger ist als hohe Datenraten.

test-Kommentar

Die microdisk ist sehr handlich und transportiert große Datenmengen. Die Datenübertragung ist aber deutlich langsamer als bei größer gebauten Festplatten.

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