Minidisc mit Edel-Gehäuse Blendende Hülle

"Ultraschallverschweißtes und an fünf Punkten verschraubtes Magnesium-Gehäuse, das die Scheibe noch besser vor Staub, Wärme und Vibrationen schützt." So preist Sony seine neue MD 2000 an.

Inhalt
  1. Überblick
  2. Kommentar

Neben der überdimensionierten Hülle fällt an Sonys Neuheit MD 2000 vor allem eines auf: der hohe Preis. Rund 70 Mark kostet das silbrigschimmernde Produkt "für Feinspitze unter den Minidisc-Usern", so der Werbetext auf der Homepage von Sony Austria.

Im Prüflabor haben wir Testtitel auf die Edeldisk aufgenommen und auf insgesamt 17 verschiedenen Abspielgeräten wiedergegeben. Darunter waren stationäre MD-Rekorder, portable MD-Spieler und Kompaktanlagen mit MD-Teil. In keinem Fall gab es klangliche Beeinträchtigungen.

Anschließend kam die Magnesium-MD gemeinsam mit einer Standard-Minidisk des gleichen Herstellers in eine Klimakammer, wo sie für eine Stunde einer Belastung von 90 Grad Hitze bei 80 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit ausgesetzt wurde. Auch nach diesem Härtetest gaben beide Disks die Musik in gewohnter Qualität wieder.

Allerdings klaffte bei der Edel-MD ein Spalt zwischen der oberen Gehäusehälfte aus Magnesium und der unteren aus Kunststoff. Dieser verkleinerte sich zwar nach etwa einer Stunde bei normaler Umgebungstemperatur und -feuchtigkeit, blieb aber bestehen. Obwohl kaum größer als 1/10 Millimeter, könnte durch diesen Spalt Staub eindringen. Die normale MD mit verschweißtem Gehäuse blieb dagegen staubdicht geschlossen.

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