Aufforderung zum Tanz. Per Bluetooth lässt sich mit jeder Anlage Musik auch vom Handy spielen.
Rücken frei. Direkt an der Wand klingen viele Boxen schlechter als mit Abstand.

Die Stiftung Warentest hat 15 Mini-HiFi-Anlagen geprüft, unter anderem von Panasonic, Kenwood und Grundig. Alle haben CD-Spieler, UKW-Radio, separate Laut­sprecherboxen für Stereo­ton und meist auch DAB+. Vier Geräte sind netz­werk­fähig. Mehrere Anbieter über­raschen mit tollen und gleich­zeitig bezahl­baren Anlagen. Bereits für rund 170 Euro gibt es sehr guten Klang. Die beste Kompakt­anlage im Test kostet rund 230 Euro (Online-Preise: knapp 90 bis mehr als 500 Euro).

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TestKompakt­anlagen im Test19.12.2020
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Kompakt­anlagen mit Digital­radio DAB+

Auna, Technisat, Grundig – im Kompakt­anlagen-Test machen Firmen mit deutschen Wurzeln den Platz­hirschen aus Fern­ost Konkurrenz. Zwar bieten Denon, Panasonic und Yamaha weiterhin gute Geräte, doch die Europäer können sich daneben mehr als sehen lassen. Vier Mini-HiFi-Anlagen im Test sind netz­werk­fähig, spielen also per WLan auch Internet­radio sowie Musik von Streaming­diensten. Indirekt geht das auch mit den nicht netz­werk­fähigen Geräten, da alle Kompakt­anlagen Musik via Bluetooth etwa vom Handy holen können. Testsieger wird aber eine netz­werk­fähige HiFi-Anlage.

Das bietet unser Kompakt­anlagen-Test

Test­ergeb­nisse. Die Tabelle zeigt Bewertungen der Stiftung Warentest für 15 Kompakt­anlagen aus dem aktuellen Test. Zwei zusätzliche Tabellen zeigen Test­ergeb­nisse für weitere 29 Mini-HiFi-Anlagen aus den beiden Vorgänger-Unter­suchungen, von denen einige noch erhältlich sind. Zu den getesteten Marken gehören unter anderem Yamaha, Denon, LG und Grundig.

Kauf­beratung. Welche Mini-HiFi-Anlage klingt gut? Reicht die Laut­stärke für eine Wohn­zimmerparty? Welche ist trotz Funk­tions­fülle gut zu bedienen? Senden die empfohlenen Smartphone-Apps unnötig Daten ins Internet? Diese Fragen beant­wortet unser Test.

Tipps und Hintergrund. Wir sagen, welche Geräte gute Umwelt­eigenschaften haben und wie Sie Strom sparen können.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Testbe­richt aus test 1/2021 sowie zu zahlreichen früheren Tests.

Kompakt­anlagen im Test: Drei mit sehr gutem Ton

Die beste Kompakt­anlage im Test profitiert von ihren voluminösen Boxen. Doch auch zwei weitere Mini-HiFi-Anlagen im Test klingen sehr gut. Die Laut­sprecherbox der Testsieger-Stereo­anlage hat etwa das Ausmaß eines 20-Liter-Kanisters und wiegt mehr als fünf Kilogramm. Das sorgt für ordentlich Druck. Mit 93 Dezibel im Bass ist sie lauter als ein Lastwagen – und klingt dabei hervorragend. Ähnlich kräftig spielen drei weitere HiFi-Kompakt­anlagen auf. Kleine Boxen sparen Platz, sind aber oft leiser als große. Manche sind leiser als ein Boden­staubsauger und passen eher zu Micro-Anlagen.

Daten­schleuder Smartphone-App

Bedien­komfort bieten Auna, Denon und LG mit ihren Smartphone-Apps – Fernbedienung per Touchs­creen. Die Kompakt-Stereo­anlage von Denon steuert sogar weitere in das Heimnetz­werk einge­bundene Geräte von Denon und der Schwestermarke Marantz. Die Apps der anderen Anbieter holen praktisch nur Streaming­dienste herein. Grundig bringt keine eigene App mit, sondern empfiehlt für das Spitzenmodell die des Streaming­dienstes Spotify. Kritisch beur­teilen wir das Daten­sende­verhalten von drei Anbieter-Apps. Sie sendeten für die Funk­tion unnötige Daten, etwa eine eindeutige Gerätekennung an die Internet­radio-Dienste.

Mehr Strom für Netz­werk­standby

Wer lieber Musik streamt als CDs zu hören, greift zu einer der vier netz­werk­fähigen Anlagen und akti­viert vielleicht den Netz­werk­standby: Wird dann ein Streaming­dienst gestartet, wachen die kleinen Musik­anlagen schneller auf als aus dem normalen Standby. Der Schnellst­art kostet allerdings im Vergleich zum Aufwecken per Fernbedienung mehr Strom. Bei einer Mini-Stereo­anlage aus unserem Test ist der Mehr­verbrauch mit 3,6 statt 0,4 Watt unzeitgemäß hoch.

Nutzer­kommentare, die vor dem 16. Dezember 2020 gepostet wurden, beziehen sich auf eine frühere Unter­suchung.

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