Mini-Stereo­anlagen im Test Test

Ganz gleich ob in Küche, Kinder­zimmer oder Wohn­zimmer: Kompakte Stereo­anlagen sind kleine Alleskönner. Sie spielen Musik von CD genauso wie modernes DAB+Radio und klassisches Analog­radio – und verbinden sich dank Bluetooth auch mit dem Smartphone. Manche können sogar ins Internet. Im Test sind 15 Geräte mit Preisen von rund 100 bis deutlich über 500 Euro. Eine Mini-Hifi-Anlage ist sehr gut, zehn sind gut, vier nur befriedigend.

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TestMini-Stereo­anlagen im Test25.04.2018
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Dank Internet­radio Tausende Sender aus dem Netz

Von den 15 geprüften kompakten Stereo­anlagen können 5 dank WLan und Lan auch ins Heimnetz­werk einge­bunden werden und Internet­radio­sender abspielen. Wer ohne Smartphone oder Tablet auf die Sender­vielfalt von Tausenden Internet­radios auf der ganzen Welt zurück­greifen will, wählt am besten eine Anlage mit Netz­werk­zugang. Nutzer können mit einem solchen Gerät zum Beispiel auch Musik von der Netz­werk­fest­platte abspielen und einen beliebigen Musik­streaming­dienst einbinden.

Das bietet der Test Mini-Stereo­anlagen

Test­ergeb­nisse. Unsere aktuelle Test­tabelle zeigt Bewertungen für 15 Mini-Stereo­anlagen von Marken­herstel­lern wie Panasonic, Philips, Pioneer, Sony und Yamaha (Preise: rund 100 bis über 500 Euro). Fünf Geräte, die meisten aus dem teureren Preissegment, bieten einen Netz­werk­zugang. Eine zweite Tabelle zeigt Bewertungen für 14 Mini-Stereo­anlagen aus der Vorgänger­unter­suchung (test 12/2015), von denen laut Anbieter noch neun unver­ändert erhältlich sind.

Spartipps. Eine weitere Tabelle zeigt, wie Sie Geld sparen können, indem Sie güns­tigere Schwestermodelle vom gleichen Hersteller kaufen: Wir nennen Mini-HiFi-Anlagen, die den 2015 getesteten Modellen ähneln, aber bis zu 85 Euro billiger sind.

Heft-Artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf die PDFs zum aktuellen Testbe­richt aus test 5/2018, zur Vorgänger­unter­suchung aus test 12/2015 und zu weiteren Tests aus den Jahren 2009 bis 2013.

Alle können Bluetooth

Wer eine meist güns­tigere Mini-Hifi-Anlage ohne Internet- und Netz­werk­funk­tionen wählt, muss auf moderne Musikquellen wie Musik­streaming aber nicht voll­ends verzichten. Alle Stereo­anlagen im Test verfügen über Bluetooth. Mit diesem Kurz­stre­cken­funk lassen sich etwa Smartphone und Anlage verbinden. Über die entsprechende Radio- oder Streaming-App kann der Nutzer dann die Musik auf der Anlage abspielen. Nachteil: Bekommt der Nutzer einen Anruf, wird die Musik­wieder­gabe unterbrochen. Zudem wird beim Musikhören der Akku des Smartphones bean­sprucht. Auch die Reich­weite lässt zu wünschen übrig. Wechselt der Musiklieb­haber mit seinem Handy den Raum, kommt es meist schon zu Aussetzern.

Alle können DAB+-Radio

Modern sind alle Anlagen auch, was den Radio-Empfang angeht. So können alle Geräte im Test den modernen Digital­radio­stan­dard DAB+ empfangen. Je nach Stand­ort stehen den Hörern damit bis zu 40 Sender rausch­frei zur Verfügung. Anders als beim analogen Radio­empfang heißt es bei DAB+ hopp oder top. Lässt ein Sender sich empfangen, dann stets in guter Qualität. Ist das Signal zu schwach, empfängt das Radio den Sender gar nicht. Verrauschte Nach­richten­durch­sagen gehören damit der Vergangenheit an. Der klassische analoge Radio­empfang steht weiterhin zur Verfügung. Hier zeigten sich im Test jedoch deutliche Unterschiede beim Empfang in empfangs­schwacher Umge­bung etwa im Keller.

Kaum Schwächen beim Klang

Gute Nach­richten auch beim Klang. Fast alle Hifi-Anlagen im Test klingen gut, zwei sogar sehr gut. Manche sind sogar laut genug, um eine kleine Party im Wohn­zimmer zu beschallen. Für einen guten Stereo­effekt dürfen die mitgelieferten Boxen nicht zu nah beieinander stehen. Bei manchen Anlagen sind die Kabel allerdings recht kurz und bieten daher wenig Spielraum.

Gut zu wissen

Maximale Laut­stärke. Anlagen mit einem guten Urteil spielen auch bei hoher Laut­stärke saubere Bässe, ohne zu verzerren.

Anzeigen und Display. Neben der Größe zählen auch Informations­gehalt und Lesbarkeit sowie Leuchtanzeigen, falls es sie gibt.

DAB+-Radio. Gute und sehr gute Urteile bedeuten, dass die Geräte auch in empfangs­schwacher Umge­bung noch viele Sender empfangen und sich gut bedienen lassen.

Audio­eingänge. Mit analogen oder digitalen Eingängen können etwa Fernseher oder Blu-ray-Spieler an die Anlage ange­schlossen werden, um beim Fernsehen besseren Sound zu haben.

Größe und Gewicht. Große, tiefe Boxen klingen meist voluminöser, passen aber schlechter ins Regal.

Nutzer­kommentare, die vor dem 25. April 2018 gepostet wurden, beziehen sich noch auf die Vorgängeruntersuchung aus test 12/2015.

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