Mindest­halt­barkeit

Trocken­produkte

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Mindest­halt­barkeit - Wann Sie Lebens­mittel wegwerfen müssen – und wann nicht
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Je weniger Feuchtig­keit, desto schlechter können sich Verderb­niskeime vermehren. Ein Grund aus dem auf Produkten wie Zucker und Salz künftig kein Mindest­halt­barkeits­datum mehr stehen könnte, wie Bundes­wirt­schafts­minister Schmidt vorschlägt. Diese Lebens­mittel sind praktisch unbe­grenzt halt­bar. Ebenso ideal für den Vorrat sind Mehl, Nudeln oder Reis. Das aufgedruckte Mindest­halt­barkeits­datum können Sie in der Regel groß­zügig über­schreiten, solange der Geschmack weiterhin in Ordnung ist.

Faust­regel: Handelt es sich um Voll­korn­produkte, sind Reis, Nudeln und Mehl nicht so lange halt­bar. Sie enthalten zum Teil noch den Keimling mit natürlichem Fett, das nach einigen Monaten ranzig werden kann. Nicht gefähr­lich, aber unappetitlich sind Lebens­mittel­motten. Nur luft­dichte Behält­nisse – Kunst­stoff­dosen, Schraubgläser – halten sie und die Maden zuver­lässig fern.

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