Mindest­halt­barkeit

Tief­gefrorenes

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Mindest­halt­barkeit - Wann Sie Lebens­mittel wegwerfen müssen – und wann nicht
© Fotolia / rdnzl

Eisige Temperaturen verzögern alle Reaktionen, auch das Wachs­tum von Verderb­niskeimen. Ewige Frische garan­tieren sie nicht: So kann etwa Spinat schon nach fünf Monaten Geschmack und Vitamine verlieren. Wichtig ist eine Verpackung, die vor allem vor Austrocknen und Aroma­verlust schützt. Industrielles Schock­frosten ist besser für die Konsistenz als das relativ lang­same Einfrieren in der heimischen Kühl­truhe.

Faust­regel: Auch Tief­gefrorenes ist nach dem Mindest­halt­barkeits­datum verzehr­bar, schmeckt aber vielleicht wäss­rig oder strohig. Helle Stellen infolge von Gefrierbrand (bei Fisch oder Fleisch) kann man wegschneiden. Auch wenn es auf den Packungen – als Vorsichts­maßnahme – anders steht: Aufgetautes können Sie wieder einfrieren. Das ist besser, als es lang­sam verderben zu lassen. Erneutes Einfrieren schadet aber empfindlichen Zell­strukturen, vor allem bei Fisch und Fleisch. Hier besonders wichtig: Kühl auftauen, schnell wieder einfrieren, gründlich erhitzen.

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Gelöschter Nutzer am 22.05.2014 um 18:51 Uhr
Guter Hinweis zu Konserven

Vielen Dank an die SW, dass sie unter "Konserven" klar sagt, dass VOLLkonserven unbegrenzt haltbar sind, nach zahn und mehr Jahren aber irgendwann der Geschmack leidet. Man sollte dennoch darauf hinweisen, dass wir hier von VOLLkonserven sprechen, also sterilisierten Produkten. Alle Weißblechdosen sind Vollkonserven, da sie aus dem Autoklaven kommen. Die meisten Glaskonserven auch. Wer auf Nummer sicher gehen will, greift zu Weißblechkonserven. Hiermit lässt sich übrigens auch hervorragend ein Notvorrat für viele Monate platzsparend im Keller anlegen.