Mindest­halt­barkeit

Tief­gefrorenes

21.05.2014
Inhalt
Mindest­halt­barkeit - Wann Sie Lebens­mittel wegwerfen müssen – und wann nicht
© Fotolia / rdnzl

Eisige Temperaturen verzögern alle Reaktionen, auch das Wachs­tum von Verderb­niskeimen. Ewige Frische garan­tieren sie nicht: So kann etwa Spinat schon nach fünf Monaten Geschmack und Vitamine verlieren. Wichtig ist eine Verpackung, die vor allem vor Austrocknen und Aroma­verlust schützt. Industrielles Schock­frosten ist besser für die Konsistenz als das relativ lang­same Einfrieren in der heimischen Kühl­truhe.

Faust­regel: Auch Tief­gefrorenes ist nach dem Mindest­halt­barkeits­datum verzehr­bar, schmeckt aber vielleicht wäss­rig oder strohig. Helle Stellen infolge von Gefrierbrand (bei Fisch oder Fleisch) kann man wegschneiden. Auch wenn es auf den Packungen – als Vorsichts­maßnahme – anders steht: Aufgetautes können Sie wieder einfrieren. Das ist besser, als es lang­sam verderben zu lassen. Erneutes Einfrieren schadet aber empfindlichen Zell­strukturen, vor allem bei Fisch und Fleisch. Hier besonders wichtig: Kühl auftauen, schnell wieder einfrieren, gründlich erhitzen.

21.05.2014
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