Halt­barkeit von Lebens­mitteln Nicht gleich wegwerfen

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Halt­barkeit von Lebens­mitteln - Nicht gleich wegwerfen
Geruchs­test. Riechen Lebens­mittel nicht auffällig, können sie auch nach Ablauf des Mindest­halt­barkeits­datums noch genieß­bar sein. © Getty Images / Milan Ilic

Lebens­mittel sind teurer geworden – und landen dennoch jenseits des Halt­barkeits­datums oft im Müll. Wer prüft, was noch genieß­bar ist, spart Ressourcen und Geld.

Mindest­halt­barkeit: Das steht dahinter

Rund 78 Kilogramm: So viele Lebens­mittel werfen Verbrauche­rinnen und Verbraucher in Deutsch­land jähr­lich pro Kopf weg. Vieles davon wäre noch genieß­bar. Das belastet das Portemonnaie – sowie die Umwelt: Jähr­lich entstehen Millionen Tonnen Treib­hausgase zu viel und Millionen Kubik­meter Wasser werden umsonst verbraucht. Auch Dünge­mittel, Pestizide sowie Energie werden vergeudet. Eine Ursache für viele Lebens­mittel­abfälle: falsch verstandene Mindest­halt­barkeit.

Mindest­halt­barkeits- oder Verbrauchs­datum – ein wichtiger Unterschied

  • „Mindestens halt­bar bis ...“ bedeutet: Das Produkt soll bis zu dem angegebenen Mindest­halt­barkeits­datum (MHD) einwand­frei sein. Bis dahin garan­tiert der Hersteller die volle Qualität. Danach verdirbt das Lebens­mittel nicht schlag­artig, kann also – eventuell mit Qualitäts­abstrichen – noch genieß­bar sein. Zum Über­prüfen hilft nur: Schauen, schnuppern, schme­cken.
  • „Zu verbrauchen bis ...“ muss auf sehr leicht Verderb­lichem wie Rohmilch, Hähnchenschenkeln und Hackfleisch stehen. Auch auf frischer Bratwurst, gekühltem Lachs oder küchen­fertig abge­packtem Salat ist häufig ein Verbrauchs­datum zu finden. Anders als beim MHD darf diese Ware nach Ablauf nicht mehr verkauft werden. Auch vom Verzehr ist dann abzu­raten.

Hersteller legen die Fristen fest

Wie lange Lebens­mittel halt­bar sind, legen die Hersteller fest – so wie sie es für vertret­bar halten. Das Dilemma: Kunden wünschen meist frische Produkte, der Handel oft sehr halt­bare, um sie lange verkaufen zu können. Entscheidend für die Fristen sind vor allem Herstellung und Rezeptur – etwa wie stark ein Produkt erhitzt wurde oder ob es Konservierungs­stoffe enthält.

Das Datum gilt nicht für angebrochene Produkte

Wichtig zu wissen: Das MHD gilt immer für das unge­öffnete Produkt. Es hilft nicht weiter bei der Frage, ob ein angebrochenes Glas Apfelmus im Kühl­schrank noch genieß­bar ist. Sind Gläser, Flaschen, Tetra­packs oder Dosen erst mal geöffnet, beginnt der Verderb. Der geht mal schneller, mal lang­samer.

Ketchup zum Beispiel kann ­– da er erhitzt wurde und konservierenden Essig enthält – im Kühl­schrank noch nach einem halben Jahr in Ordnung sein. Apfelmus oder Wurst halten nur wenige Tage durch. Hinweise zu Lagerbedingungen und -zeit bei Geöff­netem sparen sich die Anbieter aber meist.

Wenn es kein Halt­barkeits­datum gibt

Manche Produkte sind vom MHD befreit: Salz und Zucker etwa. Auch Unver­packtes wie unver­arbeitetes Obst und Gemüse und frische Back­waren dürfen ohne MHD verkauft werden (Wie lose Ware gekennzeichnet sein muss). Das gilt auch für verpacktes unver­arbeitetes Obst und Gemüse. Hier soll der Kunde per Augen­schein entscheiden, ob die Ware noch genieß­bar ist.

Tipp: Bei Klarsicht­schalen mit empfindlichen Früchten oder auch Tomaten lohnt es sich, sie zu wenden. Oft schlummert Verschimmeltes unerkannt auf dem Boden.

Die Ausdauernden: Diese Lebens­mittel halten oft länger als angegeben

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Gut für den Vorrat. Konserven und trockene Lebens­mittel halten besonders lange – wenn sie dunkel, trocken und nicht zu warm lagern. © Getty Images

Lebens­mittel mit besonders langem Atem

Diese Produkte sind oft über das MHD hinaus noch genieß­bar. Voraus­setzung: Sie wurden nicht geöffnet oder beschädigt sowie richtig gelagert.

  • Zucker und Salz (ohne Zusätze wie Kräuter)
  • Weißer Reis, Nudeln (außer Voll­korn-, Eiernudeln und frische Pasta) und Mehl (außer Voll­korn­mehl)
  • Mineralwasser, vor allem in Glasflaschen
  • Konserven in Dosen und Gläsern, Tiefkühl­produkte
  • Essig wie Balsamico, Frucht­saft wie Apfelsaft und Öl wie Olivenöl
  • Senf, Konfitüre und Honig
  • Milch­produkte wie Joghurt, Quark, Käse, Butter

Manche dieser Produkte sind nach Tagen oder Wochen noch unbe­denk­lich, einige sogar Monate und Jahre – Richt­werte dazu finden sich etwa bei den Verbraucherzentralen. Einen Lang­zeit-Labortest der Halt­barkeit hat das Greenpeace Magazin durch­geführt: Demnach war zum Beispiel Käse in Scheiben noch 22 Tage nach Ablauf des MHDs genieß­bar, Salami in Scheiben sogar 85 Tage.

Verläss­liche allgemeine Aussagen, wie lange bestimmte Lebens­mittel nach Über­schreiten des MHD halt­bar sind, lassen sich jedoch nicht treffen. Das hängt von vielen Faktoren ab und kann bei Lebens­mitteln gleicher Art schwanken.

Konserven eignen sich für den Vorrat

Die Mindest­halt­barkeit von Voll­konserven beträgt teil­weise mehrere Jahre. Theore­tisch sind sie fast unbe­grenzt halt­bar, selbst mit Fleisch werden sie nicht gesund­heits­schädlich. Mit der Zeit leidet allerdings der Genuss, denn es ändern sich – je nach Produkt – Konsistenz, Farbe und Geschmack.

Tipp: Sehen Sie sich nach dem Öffnen den Inhalt an; schnuppern und schme­cken Sie und entsorgen Sie die Ware im Zweifels­fall. Gewölbte Dosen und Gläser, bei denen der Vakuum­verschluss nicht mehr dicht sitzt, gehören in den Müll, hier drohen gefähr­liche Keime.

Trocken­produkte sind nahezu ewig halt­bar

Je weniger Feuchtig­keit, desto schlechter können sich Verderb­niskeime vermehren. Zucker und Salz sind praktisch unbe­grenzt halt­bar. Ideal für den Vorrat sind auch Mehl, Nudeln oder Reis. Zwar tragen auch sie ein Mindest­halt­barkeits­datum, das können Sie aber meist groß­zügig über­schreiten, solange der Geschmack weiterhin in Ordnung ist.

Tipp: Voll­korn­reis, -nudeln und -mehl sind anfäl­liger: Sie enthalten zum Teil noch den Keimling mit natürlichem Fett, das nach einigen Monaten ranzig werden kann. Auch bei Eiernudeln sollten Sie das Mindest­halt­barkeits­datum beachten.

Tiefgekühltes ist oft Monate länger halt­bar

Eisige Temperaturen verzögern das Wachs­tum von Verderb­niskeimen. Ewige Frische garan­tieren sie allerdings nicht: So kann Spinat oder Rotkohl mit der Zeit Geschmack und Vitamine verlieren.

Tipp: Wenn Sie Aufgetautes zubereitet und erhitzt haben, können Sie Reste wieder einfrieren. Erneutes Frosten ist besser, als wert­volle Lebens­mittel wegzuwerfen. Ausgenommen davon sind leicht verderb­liche Lebens­mittel wie roher Fisch und rohes Fleisch.

Milch und Milch­produkte nach dem MHD probieren

Gereifte Produkte wie Joghurt, Quark, Käse, Sauerrahm oder Kefir sind unge­öffnet meist noch Tage nach dem MHD genieß­bar, oft auch länger. Durch den Gehalt an Milchsäure haben sie teil­weise einen natürlichen Säure­schutz. Ein Geruchs- und Geschmacks­test lohnt sich.

Auch frische Milch hält oft ein paar Tage länger, H-Milch sogar einige Wochen. Die über­steht rund fünf Monate ungekühlt, gehört geöffnet aber in den Kühl­schrank.

Butter kann im Kühl­schrank mehrere Wochen lagern. Solange sie nicht ranzig riecht und schmeckt, können Sie sie noch essen. Noch besser: Portions­weise einfrieren.

Die Empfindlichen: Bei diesen Produkten das Datum nicht ausreizen

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Leicht verderb­lich. Rohe, frische Fisch- und Fleisch­stücke sowie rohe Erzeug­nisse daraus sollten möglichst schnell zubereitet werden. © Adobe Stock

Lebens­mittel, die anfäl­lig für Verderb sind

Diese Produkte sollten besser einige Tage vor Ablauf des Verbrauchs­datums oder des Mindest­halt­barkeits­datums verzehrt werden – keinesfalls danach:

  • Fisch
  • Fleisch, insbesondere Hack­fleisch
  • Wurst aus dem Kühl­regal
  • Rohmilchkäse
  • küchen­fertig abgepackter Salat

Fisch und Fleisch – je frischer, desto besser

Ob MHD oder Verbrauchs­datum – unsere Tests zeigen: Bei empfindlicher Ware aus dem Kühl­regal wie Fleisch, Wurst, Fisch sollte man die Frist nicht ausreizen, auch wenn alles so kühl lagert, wie es die Hersteller empfehlen. Die Keimbelastung kann am Mindest­halt­barkeits­datum schon recht hoch sein. Hack­fleisch ist besonders empfindlich: Nur unter Schutz­atmosphäre verpackt hält es länger als einen Tag. Zu den länger halt­baren Wurst­waren gehören Salami oder Gepökeltes.

Tipp: Erhitzen Sie Fleisch heiß und lange genug, sodass es im Inneren für mindestens zwei Minuten 70 Grad heiß ist. Das tötet nahezu alle Krank­heits­erreger ab. Verdorbenes Fleisch erkennen Sie an einer schmierigen Oberfläche und einem unangenehmen, süßlichen oder stark säuerlichen Geruch.

Für Roh-Ei-Speisen nur frische Eier nehmen

Eier sind laut Aufdruck vom Legedatum an mindestens vier Wochen halt­bar. Doch nach Über­schreiten des Mindest­halt­barkeits­datums sollten Eier nur durch­erhitzt verzehrt werden. Sie könnten krankmachende Salmonellen mitbringen. Gefähr­lich werden die in rohen Eiern.

Tipp: Für Rezepte wie Mousse au chocolat oder Tiramisu nur ganz frische Eier nehmen, Speisen nur kurz ungekühlt lassen.

Sonderfall Schimmel: Wann Speisen nicht mehr zu retten sind

Schimmel kann viel Gutes tun und bei so manchem Käse sorgt er erst für den richtigen Geschmack. In der Familie der Schimmelpilze leben aber auch regelrechte Gift­zwerge. Die meisten blühen bei Raum­temperatur so richtig auf. Je mehr Feuchtig­keit enthalten ist, desto besser können sich Schimmelpilze unsicht­bar verbreiten. Kochen oder Backen kann Schimmelpilzgiften wenig anhaben.

Schimmeliges Brot lässt sich nicht retten

Altba­ckenes Brot und trockene Brötchen lassen sich noch zu Gerichten verarbeiten (Clever Reste verwerten). Sobald aber Schimmel bei Back­waren sicht­bar ist, ganz wegwerfen – auch bei kleinen Flecken. Die Gifte können sich schon unsicht­bar verteilt haben.

Tipp: Brot bei schimmel­fördernder Sommer­wärme notfalls im Kühl- oder Gefrier­schrank lagern. Brot­kasten mit Essig auswischen, der hemmt Schimmel.

Faules Obst und Gemüse aussortieren

Fauls­tellen können Schimmelgifte enthalten. Treten sie an Äpfeln, Birnen, Pfirsichen und Saftreichem wie Tomaten auf, gehören diese in den Biomüll (Dieser Abfall gehört in die Biotonne). Einzelne schimmelige Früchte wie Erdbeeren, Weintrauben oder Mandarinen aus größeren Packungen aussortieren. Bei angedrücktem, aber noch nicht schimmeligem Obst und Gemüse können Sie Druck­stellen abschneiden. Den Rest sofort essen oder verarbeiten – dann kann sich Schimmel gar nicht erst bilden.

Joghurt und Konfitüre mit Schimmel entsorgen

Auch wenn aus Früchten hergestellte Produkte wie Konfitüre, Kompott, Säfte oder Sirup schimm­lig sind, ist es ratsam, sie komplett zu entsorgen. Ebenso gehören Joghurt oder Quark mit Schimmel an der Oberfläche in den Müll. Setzt sich hingegen bei Joghurt etwas Flüssig­keit ab, ist das unbe­denk­lich – es handelt sich um Molke.

Bei Nüssen auf schwarze Verfärbungen achten

Vor allem in Pistazien, Walnüssen, Para- und Erdnüssen können besonders gefähr­liche Schimmelpilzgifte – so genannte Aflatoxine – stecken. Bei Schimmel und schwarzen Verfärbungen – auch an der Schale – wegwerfen. Was bitter, muffig oder fremd schmeckt, ausspucken und nicht hinunter­schlu­cken.

Halt­barkeit verlängern: So lagern Sie Lebens­mittel richtig

Vorzeitigem Verderb lässt sich vorbeugen. Mit diesen Tipps holen Sie das Beste aus Ihren Lebens­mitteln heraus.

Empfindliches durch­gehend kühlen

Schnell Verderb­liches wie Fisch oder Fleisch auf schnellstem Weg und in der Kühltasche nach Hause trans­portieren. Dort gehört es in die kälteste Zone des Kühl­schranks – meist unten auf der Glasplatte oder im Kalt­lagerfach (Kühlschrank richtig einräumen).

Spezielle Thermo­meter zeigen, wo es im Kühl­schrank wie kalt ist. Frische Hähnchenschenkel schaffen das Verbrauchs­datum nur bei 2 bis 4 Grad Celsius. So kalt ist es nicht in allen Zonen des Kühl­schranks. Dazu kommt: Nicht alle Kühl­schränke sind kalt genug einge­stellt.

Tipp: Gute und energiesparende Kühl­schränke und Kühl-Gefrier­kombinationen finden Sie in unserem Kühlgeräte-Test.

Richtig verpacken

Um Schimmel zu vermeiden, Käse nicht luft­dicht verpacken: Denn er gibt Feuchtig­keit ab und diese muss entweichen. Am besten in Käsepapier wickeln. Ganzer Käse hält länger als in Scheiben geschnittener.

Wurst­aufschnitt dagegen sollten Sie in eine dicht schließende Verpackung umfüllen. Damit Reste im Kühl­schrank nicht austrocknen, immer alles gut abdecken.

Wärme und Licht vermeiden

Wärme und Licht fördern Vitamin­abbau und Verderb. Himbeeren, Spinat oder Brokkoli sollten daher in den Kühl­schrank. Kühle, dunkle und trockene Vorrats­kammern oder Keller sind dagegen für Kartoffeln, Zwiebeln oder Knoblauch ideal. Sie können im Kühl­schrank anfangen zu schimmeln, bei rohen Kartoffeln kann der Geschmack leiden.

Tipp: Exoten wie Bananen oder Zitrusfrüchte lagern vorzugs­weise bei Raum­temperatur.

Einfrieren verzögert Verderb

Zu viel gekauft oder gekocht? Wenn Sie absehen, dass Sie Brot, Butter, Margarine oder Steaks nicht zeit­nah verzehren, retten Sie die Lebens­mitteln durch Einfrieren.

Schi­cken Sie auch Kaffeebohnen, Nüsse ohne Schale, Kräuter, Obst und gekochte Speisen ins Eis – am besten portioniert. Wichtig ist eine Verpackung, die vor allem vor Austrocknen und Aroma­verlust schützt. Gemüse vor dem Einfrieren blanchieren (So frieren Sie Lebensmittel richtig ein).

Tipp: Gefrier­schrank und Gefriertruhe? Wie Sie das richtige Tiefkühlgerät finden, steht in unserem Gefrierschrank-Test.

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Profilbild Stiftung_Warentest am 29.09.2022 um 07:27 Uhr
Längere Haltbarkeit von Gemüse

@Pillomeino: Es spricht nichts dagegen Salat und Gemüse in frische, feuchte Geschirrtücher zu verpacken. Wichtig ist dabei, dass das Tuch sauber, also frisch gewaschen ist. Alternativ können auch Kunststoffbehälter oder Folie verwendet werden. Folienverpackungen sollten aber offen bleiben. Braune und faulige Stellen am Salat
sofort entfernen, damit sie sich nicht ausbreiten.

Pillomeino am 28.09.2022 um 12:58 Uhr
Längere Haltbarkeit von Gemüse

Man bekommt oftmals den Tipp, im Kühlschrank den Salat und anderes Gemüse in feuchte Geschirrtücher zu wickeln, um die Frische zu verlängern.
Ist dies aus Hygiene-Gesichtspunkten sinnvoll oder besteht da die Gefahr, dass sich Bakterien bilden ?

dietrich.putzke am 21.07.2022 um 14:04 Uhr
Bananen im Kühlschrank.

Zitat. "Kühlschranktemperaturen sind nichts für Exoten wie Bananen"
Bananen werden bei etwa 13° C transportiert, damit die Reifung verzögert wird.
Als ich noch zur Schule ging (in Bremen, dem Haupteinfuhrhafen von Bananen damals), lernte ich anlässlich eines Besuchs bei Scipio&Fischer (1x1) den Wert von 8°. Wahrscheinlich waren die Züchter fleissig, um die Temperaturen energiesparend auf 13 ° zu erhöhen.
Man sollte mal die Temperaturen im Kühlschrank kontrollieren.
Ich habe auf jeder Etage ein Anklebethermometer.
Von fast 0° in der unteren Schublade steigt die Temperatur in meinem Kühlschrank auf 13° in Höhe der oberen Ablage.
Dorthin kommen bei mir Bananen, wenn ich befürchte, dass sie, z.B. wegen der eingekauften Menge, nicht schnell genug verbraucht werden.
Bananen richtig lagern: Dos and Don’ts für längere Frische :
https://www.dole.com/de-de/blog/nutrition/storing-bananas-correctly-dos-and-donts

Gelöschter Nutzer am 14.09.2011 um 16:50 Uhr
Notfallvorsorge

Mit Konserven (Vollkonserven!!!) kann man sich hervorragend einen Notvorrat im Keller einrichten. Dosengerichte und Dosenobst ist im Discounter regelmäßig für weniger als €1 pro Dose erhältlich. Eine Bevorratung ist somit sehr günstig möglich. Vollkonserven sind unbegrenzt - das heißt auch über Jahrzehnte haltbar. Über die Zeit kann man sich so einen günstigen Jahresvorrat anlegen und braucht dafür nicht mehr Platz, als jeder übliche Mietkeller hergibt. In Zeiten hoher Inflation, bei Unruhen, Wirtschaftskrisen oder bei Arbeitslosigkeit kann man dann kostenlos auf seinen Vorrat zugreifen. Nicht das Trinkwasser vergessen! Kurzzeitvorrat über Wasserkanister und längerfristig über eine gute handbetriebene Filterpumpe (unter €100 von vielen Herstellern, siehe Outdoorbedarf) an Bächen und Flüssen in der Umgebung (ohne solche Wasserquellen in der Nähe wird es jedoch schnell kritisch).