Auch Milchalternativen schlagen sich gut

Schaum­proben. Kaffee mit länger halt­barer Frisch­milch, laktosefreier H-Milch, Soja- und Mandeldrink (von links nach rechts).

Für den Test wählten wir länger halt­bare Frisch­milch mit 1,5 Prozent Fett­gehalt. Wir haben aber auch ausprobiert, ob guter Schaum mit anderen Milchsorten und -alternativen gelingt. Wir untersuchten das exemplarisch mit länger halt­barer Frisch­milch mit 3,5 Prozent Fett­gehalt, laktosefreier H-Milch mit 1,5 Prozent Fett­anteil, einem Sojadrink und einem ungesüßten Drink aus nicht gerösteten Mandeln.

Umhüllte Luft­bläschen

Schaum braucht Luft. Sie wird durch eine Düse in die Milch gepresst oder gelangt durch Rühren beziehungs­weise Schlagen hinein – so wie bei den Milch­aufschäumern im Test. Fette und Proteine in der Milch bilden dabei Strukturen, die die Luft­bläschen umschließen.

Die Proteine machens

Vor allem der Protein­gehalt bestimmt die Schaum­eigenschaften. Bis auf den Mandeldrink haben die geprüften Produkte einen Gehalt von zirka 3 bis 3,5 Gramm Eiweiß pro 100 Milliliter, beim Mandel­getränk beträgt er nur 0,5 Gramm. Das spiegelt sich in den Werten für Porengröße, Homogenität, Konsistenz und Mund­gefühl wider, sie fallen etwas schlechter aus als bei den anderen.

Gute Alternativen

Alle vier Getränke liefern gute Schaum­ergeb­nisse. Laktos­eintolerante und Veganer müssen auf Kaffee mit Schaum also nicht verzichten.

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