So haben wir getestet

Im Test:

10 elektrische Milch­aufschäumer zum Zubereiten von Milch­schaum und heißer Milch. Wir kauf­ten die Geräte im März 2017. Laut Anbieter tech­nisch unver­änderte Modelle kauf­ten wir im November 2017 erneut und prüften sie mit ausgewählten Tests noch einmal. Die Preise ermittelten wir durch Anbieterbefragung im Dezember 2017.

Zubereitung: 55 %

Für die Zubereitungs­dauer bestimmten wir die Zeit vom Start bis zum auto­matischen Abschalten des Geräts. Wir maßen die Temperatur des Milch­schaums – zubereitet aus handels­üblicher Milch (1,5 Prozent Fett­gehalt) – nach Umfüllen in ein vorgewärmtes Becherglas. Für die Schaummenge ermittelten wir den Milch­anteil, der zu Schaum wurde; für die Schaum­stabilität, wie stark der Schaum in 3 Minuten zusammenfällt. Fünf geschulte Personen verkosteten den Milch­schaum anonymisiert und in zufäl­liger Reihen­folge. Sie bewerteten Mund­gefühl, Geschmack, Aussehen, Geruch. Beim Milcher­hitzen bewerteten wir Zubereitungs­dauer und Temperatur der heißen Milch.

Hand­habung: 30 %

Ein Experte beur­teilte die Gebrauchs­anleitung in Anlehnung an DIN EN 82079, zwei erfahrene Nutzer das Zubereiten des Schaums: Bedien­elemente, Einsetzen des Milchbehälters, Schäumen, Entnehmen des Schaums. Wir bewerteten Umfang und Zeit­aufwand für das Reinigen, ebenso Fläche und Stärke von angehafteter bzw. angebrannter Milch.

Umwelt­eigenschaften: 5 %

Den Strom­verbrauch ermittelten wir für die Zubereitung mit maximaler und minimaler Milch­menge. Wir bestimmen zudem den Verbrauch im Standby-Modus gemäß DIN EN 50564:2011–12. Während der Zubereitung prüften wir das subjektive Geräusch beim Aufschäumen.

Halt­barkeit: 10 %

Für den Belastungs­test führten wir 1 000 Rühr­vorgänge durch. Halt­barkeit der Beschichtung ermittelten wir durch Reinigen mit einem Topf­schwamm, Schaben mit Löffeln und Abriebtest.

Sicherheit: 0 %

Wir testeten die elektrische Sicherheit in Anlehnung an DIN EN 60335–1 und DIN EN 60335–2–15 und achteten darauf, ob sich die Geräte fehlbedienen lassen. Außerdem prüften wir die Qualität der Verarbeitung.

Abwertungen

Abwertungen sorgen dafür, dass sich Mängel verstärkt auf das test-Qualitäts­urteil auswirken. Sie sind in der Tabelle mit Stern­chen *) gekenn­zeichnet. Folgende Abwertungen setzten wir ein: War Milcher­hitzen mangelhaft, konnte Zubereitung nur eine halbe Note besser sein. War der Strom­verbrauch ausreichend, konnten die Umwelt­eigenschaften nicht besser sein. Waren die Umwelt­eigenschaften ausreichend, werteten wir das Qualitäts­urteil um eine halbe Note ab.

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