Milch Meldung

Grasen mit Effekt. Viel Grünfutter bringt Omega-3-Fett­säuren in die Milch.

Biomilch punktet mit etwas mehr gesunden Fett­säuren als konventionelle Milch, berichten Forscher der Universität Newcastle im British Journal of Nutrition. Sie werteten 196 Studien aus und fanden die größten Unterschiede bei Omega-3-Fett­säuren: Ein halber Liter konventioneller Voll­milch deckt den Tages­bedarf zu 11 Prozent, ein halber Liter Biomilch zu 16. Zum Vergleich: Ein Lachs­steak bringt es auf 50 Prozent. Die mehr­fach ungesättigten Omega-3-Fett­säuren schützen Herz und Kreis­lauf. Biomilch enthält auch mehr konjugierte Linolsäuren. Der absolute Gehalt dieser ungesättigten Fett­säuren ist aber sehr gering. Das Plus an Fett­säuren liegt am vielen Grünfutter, das ökologisch gehaltene Kühe bekommen. Bei Jod jedoch hält Biomilch nicht mit. Konventionelle bietet 70 Prozent mehr von dem Spuren­element, das die Schild­drüse braucht. Ursache ist jodiertes Futter in konventioneller Land­wirt­schaft. Die Stiftung Warentest kam beim Milchtest von 2007 zu ähnlichen Ergeb­nissen.

Mehr zum Thema Milch und Gesundheit in unserer Meldung Milch: Macht sie krank oder stark?

Dieser Artikel ist hilfreich. 7 Nutzer finden das hilfreich.