Mikro­plastik in Lebens­mitteln

Über Mikro­plastik in Lebens­mitteln liegen kaum Studien vor. Aktueller Stand: Mikro­plastik kann über Muscheln und kleine Meerestiere auf die Teller kommen – ebenso über kleine Fische wie Sprotten, die oft samt Magen und Darm gegessen werden. Größere Fische gelten als unkritisch: Der Mensch verspeist sie meist ohne Magen und Darm. Honig­experten halten es für möglich, dass Bienen außer Nektar und Pollen auch Mikro­plastik aus den Blüten mitnehmen. In einer ersten Studie zur Belastung von Trink­wasser aus nord­deutschen Wasser­werken fanden sich nur sehr vereinzelt Partikel.

Mikro­plastik Special

Quellen für Infografik: Bundes­institut für Risiko­bewertung; Umwelt­bundes­amt; Deutscher Bundes­tag, Druck­sache 18/2985 vom 27.10.14; Bundes­ministerium für Ernährung und Land­wirt­schaft; Fach­agentur Nach­wachsende Rohstoffe, Alfred-Wegener-Institut; Oldenburgisch-Ostfriesischer Wasser­verband; Deutsche Umwelt­hilfe, Deutscher Alpen­ver­ein; Plastic Europe; M. Cole et. al.: Micro­plastics as ­contaminants in the marine environment: A review, Marine Pollution Bulletin 62 2011, F. Murray, P. Cowie: Plastic contamination in the decapod crustacean Nephropos norvegicus, Marine Pollution Bulletin 62 2011.

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