Miet­wohnung Kein Recht auf Satellitenschüssel – Internet­fernsehen reicht

0
Miet­wohnung - Kein Recht auf Satellitenschüssel – Internet­fernsehen reicht
Satelliten-TV. Mieter könnten ihr Recht darauf verlieren. © imago / McPHOTO

Wer einen Internet­anschluss hat, braucht keine Satellitenschüssel – so sieht es das Amts­gericht Frank­furt/Main. Es hat entschieden, dass ein Mieter auf Verlangen des Vermieters seine Satellitenschüssel wieder abbauen muss. Begründung: Er kann auch übers Internet fernsehen (Az. 33 C 2232/14 [76]). Bisher mussten Mieter dann auf Satelliten­fernsehen verzichten, wenn in der Wohnung ein Kabel­anschluss vorhanden ist. Eine Ausnahme galt für Ausländer: Sie durften ihre Satellitenschüssel auch weiter nutzen, wenn sie nur auf diesem Weg Programme aus ihrem Heimatland empfangen konnten. Sollten sich andere Gerichte am Frank­furter Urteil orientieren, könnte das für Mieter problematisch werden: Die in test 1/2015 veröffent­lichte Unter­suchung von Internet-Service­providern zeigt, dass hoch­auflösendes Fernsehen über das Internet nicht über­all und jeder­zeit ruckelfrei möglich ist.

Tipp: Weitere Informationen erhalten Sie in unserem aktuellen Test Tarife für Internet und Telefon.

0

Mehr zum Thema

  • Satelliten­fernsehen ARD gewährt Gnaden­frist für Stan­dard­auflösung

    - Die ARD wird ihr via Satellit gesendetes Programm vor­erst doch weiter in hoch­auflösender HD-Qualität sowie in SD-Qualität mit geringerer Auflösung zeigen. Eigentlich...

  • Triple Play Die besten Tarife für Fernsehen, Telefon und Internet

    - Ein einziger Vertrag für Internet, Telefonie und Fernsehen – mit Drei-in-eins-Tarifen („Triple Play“) ist das möglich. Vor einem Abschluss die Preise zu vergleichen lohnt...

  • Vodafone Kabel Deutsch­land Drücker schieben unfreiwil­ligen Kunden Verträge unter

    - Unseriöse Drücker von Vodafone akquirieren Kunden gegen deren Willen: Selbst wer die Leute nicht ins Haus lässt, bekommt später eine Auftrags­bestätigung und soll 29,99...

0 Kommentare Diskutieren Sie mit

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Bitte melden Sie sich an. Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice.