Fahrer eines Mietwagens sollten in Deutsch­land, Österreich und in der Schweiz darauf achten, ob das Auto mit Winterreifen ausgestattet ist. Die meisten Vermieter rüsten ihre Fahr­zeuge von Oktober bis April zwar mit Winterreifen aus, aber nicht immer. Außerdem rechnen nicht alle die Kosten in den Miet­preis ein. So müssen einige Reisende für Winterreifen zusätzlich bis zu 25 Euro pro Tag bezahlen.

In Deutsch­land und Österreich gilt nur eine situative Winterreifen­pflicht. Das heißt: Bei Glatt­eis, Reifglätte, Schnee und Schnee­matsch muss mit wintertauglichen Reifen gefahren werden. Wer bei solchen Wetter­verhält­nissen in Deutsch­land mit Sommerreifen unterwegs ist, muss mit 60 Euro Bußgeld und einem Punkt in Flens­burg rechnen. Bei einem Schaden aufgrund falscher Bereifung haftet zudem immer der Fahrer. In der Schweiz werden Winterreifen nur empfohlen. Wer dort bei winterlichen Straßenverhält­nissen ohne angemessene Reifen in einen Unfall verwickelt ist, trägt dennoch eine Mitschuld.

Tipp: Die Stiftung Warentest hat aktuell 28 Winterreifen getestet (für Klein-, Kompakt- und Mittel­klassewagen der Größen 175/65 R14 T und 195/65 R15 T, sowie 4 Ganz­jahres­reifen der Größe 195/65 R15 H). Nur 8 von 28 schnitten dabei gut ab.

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