Tipps

So fahren Sie sicher

  • Police mitbringen. Wer rundum sicher fahren will, bringt eine Police aus Deutschland mit. Die Mallorca-Police kostet beim ADAC beispielsweise 18,50 Euro für einen Monat und gilt in ganz Europa. Inklusive Kanaren und Madeira. Die Mallorca-Police deckt Sach- und Personenschäden bis zu 10 Millionen Euro. Sie gilt auch in einigen Mittelmeerstaaten, die nicht zu Europa gehören. Für weitere Reisen gibt es eine Traveller-Police. Preis: 43,50 Euro für einen Monat. Die Traveller-Police deckt Sach- und Personenschäden bis zu 500 000 Euro.
  • Versicherung. Prüfen Sie, ob Ihre Autoversicherung in Deutschland auch Schäden am Mietwagen deckt. Einige Haftpflichtversicherungen enthalten bereits eine Mallorca-Police.
  • Vollkasko. Mieten Sie Autos stets mit Vollkaskoschutz. Die Vollkasko übernimmt auch selbstverursachte Schäden. Eine Teilkasko- versicherung greift nur bei Diebstahl. Bevorzugen Sie Verträge ohne oder mit geringer Selbstbeteili­gung.
  • Erstattung. Einige Onlinevermittler wie AutoEurope oder billiger-mietwagen.de übernehmen die Selbstbeteiligung für Sie. Achten Sie in diesem Fall auf eine schriftliche Garantie.
  • Kreditkarte. Achten Sie darauf, ob Ihre Kreditkarte einen Versicherungsschutz enthält. Einige Karten beinhalten eine Traveller-Police, wenn Sie den Mietwagen mit der Karte bezahlen. Fragen Sie Ihre Bank.

So vermeiden Sie Ärger

  • Vertrag. Überfliegen Sie den Mietvertrag bevor Sie unterschreiben. Achten Sie auf Vollkasko, Deckungssumme, Selbstbeteiligung, Fahrzeugbeschreibung, Freikilometer und Anzahl der Fahrer. Lassen Sie die Angaben vom Mietwagenunternehmen korrigieren, wenn etwas nicht stimmt.
  • Übernahme. Prüfen Sie den Mietwagen bei der Übernahme innen und außen. Protokollieren Sie alle Dellen und Kratzer. Größere Schäden am besten mit Foto. Damit können Sie beweisen, dass ein Schaden nicht von Ihnen stammt.
  • Technik. Prüfen Sie die Technik, soweit möglich. Achten Sie auf beschädigte Reifen, falschen Luftdruck, zu viel Spiel in der Lenkung, verschlissene Bremsen, defekte Beleuchtung und Blinker. Wichtig: Verbandskasten und Warndreieck dürfen nicht fehlen. Sonst zahlen Sie Strafe, wenn Sie in eine Verkehrkontrolle kommen.

So sparen Sie Geld

  • Gebühren. Bearbeitungsgebühren sind unüblich. Streichen Sie sie aus dem Vertrag. Ebenso unüblich: Aufpreis für Kartenzahlung. Streichen, bar bezahlen oder Anbieter wechseln. Achten Sie auf versteckte Kosten. Etwa für die Reinigung des Autos.
  • Tanken. Achten Sie darauf, dass der Wagen vollgetankt ist, wenn Sie ihn laut Vertrag vollgetankt übernehmen. Klären Sie, wie Sie den Wagen wieder abgeben sollen. Wer einen vollgetankten Wagen leer zurückgibt, zahlt herbe Aufschläge.
  • Kilometer. Die sollten inklusive sein. Meiden Sie Angebote mit Kilometerpauschalen.
  • Kindersitz. Kindersitz, Winterreifen und Dachgepäckträger kosten extra. Kalkulieren Sie das bei Bedarf ein. Wer sparen will, bringt den Kindersitz von zuhause mit. Achten Sie dann bei der Buchung darauf, dass das Auto zum Kindersitz passt.
  • Fahrer. Ans Steuer darf nur, wer im Vertrag steht. Zusätzliche Fahrer kosten extra.
  • Alter. Unter 21 Jahren gibt es meist keinen Mietwagen. Für Fahrer bis 25 Jahre verlangen manche Anbieter Aufschläge.
  • Mehrwertsteuer. Sollte im Endpreis enthalten sein. Vorsicht: Bei Billigangeboten fehlt sie mitunter.
  • Last-Minute. Nutzen Sie Last-Minute-Angebote. Bei Onlinevermittlern wie AutoEurope oder Billiger Mietwagen können Sie die Buchung übrigens noch 24 Stunden vor Abholung stornieren. Frühbucherrabatte sind selten.

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