Tipps für Mietwagen-Fahrer

So fahren Sie sicher

  • Voll­kasko. Mieten Sie Autos stets mit Voll­kasko­schutz. Denn die Voll­kasko­versicherung über­nimmt auch selbst­ver­ursachte Schäden. Bevor­zugen Sie Verträge ohne Selbst­beteiligung.
  • Alles versichern. In vielen Ländern sind das Auto­dach, Reifen Unterboden und das Glas nicht in der Voll­kasko mitversichert. Schließen Sie mindestens eine Zusatz­versicherung für Reifen und Glas ab.
  • Mallorca-Police. Prüfen Sie, ob Ihre Auto­versicherung in Deutsch­land auch Schäden am Mietwagen deckt. Zahlreiche Kfz-Haft­pflicht­versicherungen enthalten bereits eine solche Mallorca-Police. Sie gilt inner­halb Europas und kommt für Schäden auf, die über der Versicherungs­deckungs­summe des Mietwagens liegen. Bei einigen Versicherern ist die Deckungs­summe der Mallorca-Police nied­riger als die der Kfz-Versicherung. Prüfen Sie auch ob die Dauer der Mallorca-Police begrenzt ist.

So vermeiden Sie Ärger

  • Vertrag. Schauen Sie bei der Auswahl eines Angebots nicht nur auf den Endpreis. Vergleichen Sie auch den Versicherungs­schutz. Für wenige Euro mehr erhalten Sie oft schon einen deutlich besseren Versicherungs­schutz bei der Kfz-Haft­pflicht­versicherung.
  • Erstattung. Bei einigen Vermitt­lern wie Holiday­autos, Auto­Europe, Sunny Cars oder Car del Mar schließen Sie zwar eine Voll­kasko­versicherung ohne Selbst­beteiligung ab. Sie müssen aber im Schadens­falls die Selbst­beteiligung des örtlichen Vermieters zunächst vorschießen. Achten Sie in diesem Fall darauf, welche Unterlagen sie bei den Vermitt­lern vorlegen müssen, um die Selbst­beteiligung zurück­zubekommen.
  • Über­nahme. Prüfen Sie den Mietwagen bei der Über­nahme innen und außen. Protokollieren Sie alle Dellen und Kratzer und lassen Sie sie sich vom Vermieter bestätigen. Bei größeren Schäden machen Sie am besten auch Fotos. So können Sie beweisen, dass ein Schaden nicht von Ihnen stammt.
  • Technik. Prüfen Sie die Technik, soweit möglich. Achten Sie auf beschädigte Reifen, den falschen Luft­druck, zu viel Spiel in der Lenkung, verschlissene Bremsen, defekte Beleuchtung und Blinker. Wichtig: Verbands­kasten, Warn­dreieck und Warn­weste dürfen nicht fehlen. Sonst zahlen Sie Strafe, wenn Sie in eine Verkehrs­kontrolle kommen.

So sparen Sie Geld

  • Preis­vergleich. Nutzen Sie zum Preis­leistungs­vergleich Internet­vergleichs­portale. Sie können sich hier nicht nur das güns­tigste Angebot suchen, sondern auch sehr gut Preis und Leistung der verschiedenen Tarife vergleichen.
  • Gebühren. Achten Sie beim Preis­vergleich auch auf mögliche Zusatz­gebühren, etwa für einen Kinder­sitz, einen zweiten Fahrer oder die Abgabe des Autos außer­halb der Öffnungs­zeiten der Miet­station. Diese Gebühren unterscheiden sich oft gewaltig.
  • Tanken. Achten Sie darauf, dass der Wagen voll­getankt ist, wenn Sie ihn laut Vertrag voll­getankt über­nehmen. Klären Sie, wie Sie den Wagen wieder abgeben sollen. Wer einen voll­getankten Wagen leer zurück­gibt, zahlt herbe Aufschläge. In einigen Länder gehen immer mehr Vermieter dazu über, Geld für die erste Tank­füllung und eine Service­gebühr für das Betanken zu verlangen. Sie können das Autos dann „leer“ zurück­geben.
  • Kilo­meter. Die sollten inklusive sein. Meiden Sie Angebote mit Kilo­meterpauschalen.
  • Fahrer. Ans Steuer darf nur, wer im Vertrag steht. Wenn andere fahren, droht der Verlust der Versicherungs­leistungen. Zusätzliche Fahrer kosten häufig extra.
  • Alter. Unter 21 Jahren gibt es meist keinen Mietwagen. Für Fahrer unter 25 Jahre verlangen manche Anbieter Aufschläge.
  • Last-Minute-Angebote. Sie gibt es vor allem außer­halb der Haupt­saison. Früh­bucherrabatte sind selten.

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