Mietvertrag Meldung

Wenn Makler oder Vermieter zu viel fragen, dürfen Mieter mogeln. Denn Fragen, die nicht unmittelbar das Mietverhältnis betreffen, sind unzulässig. Das Problem: Wer seine Rechte kennt und keine Antwort gibt, erhält die Wohnung nicht. Der Deutsche Mieterbund rät daher zum Schummeln. Wohnungssuchende sollten einfach das antworten, was dem Vermieter am besten gefällt. Beispiele für solche Fragen: Sind Kinder geplant? Ist die Ehefrau schwanger? Ist der Ehepartner Ausländer? Sind Sie Mitglied einer Partei oder eines Mietervereins? Rauchen Sie? Wie oft haben Sie Besuch? Welche Musik hören Sie?

Taktik ist auch ratsam, wenn der Vermieter auf einer erhöhten Mietkaution besteht. Da mehr als drei Monatsmieten nicht erlaubt sind, kann der Mieter zu viel gezahltes Geld später zurückfordern. Wahrheitsgemäß muss er aber beantworten, wer und wie viele Personen einziehen, wie hoch das Einkommen ist und welchen (festen) Arbeitsplatz er hat.

Dieser Artikel ist hilfreich. 228 Nutzer finden das hilfreich.