Ein Vermieter muss Schaden­ersatz zahlen, wenn er seinem Mieter zu Unrecht verbietet, einen Teil seiner Wohnung unter­zuver­mieten. Das hat der Bundes­gerichts­hof entschieden (Az. VIII ZR 349/13).

Ein Ehepaar zog aus beruflichen Gründen für mehrere Jahre nach Kanada. Zwei Räume ihrer Drei­zimmerwohnung wollte es deshalb für zwei Jahre unter­vermieten. Weil der Vermieter nicht zustimmte, platzte der Untermiet­vertrag.

Die Mieter klagten auf Schaden­ersatz und bekamen recht: Ihr Interesse, während des Auslands­auf­enthalts durch die Unter­vermietung der Wohnung Kosten zu sparen, war berechtigt, entschieden die Richter. Der Vermieter hätte der Unter­vermietung zustimmen müssen. Jetzt muss er dem Ehepaar die entgangenen Miet­einnahmen von 7 475 Euro plus Zinsen ersetzen.

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