Unser Rat

  • Kleinre­paraturen. Der Vermieter darf nur für Kleinre­paraturen an Gegen­ständen in der Wohnung wie Türgriffen oder Wasser­hähnen Geld von Ihnen verlangen. Viele Gerichte sehen die Ober­grenze bei 75 Euro pro Reparatur, auch 100 Euro können okay sein. Im Miet­vertrag muss nicht nur die Einzel­grenze, sondern auch eine Höchst­grenze genannt sein. 8  Prozent der jähr­lichen Miete ohne Neben­kosten gelten weithin als angemessen. Fehlen die Grenzen im Vertrag, müssen Sie nichts zahlen.
  • Mängel­anzeige. Zeigen sich in Ihrer Wohnung Mängel, sollten Sie diese Ihrem Vermieter schriftlich anzeigen. Der Vermieter muss sich darum kümmern, dass die Mängel behoben werden. Setzen Sie ihm eine Frist. Tut er nichts, können Sie die Arbeiten selber in Auftrag geben. Über­schreitet die Rechnung die Grenze für Kleinre­paraturen, dürfen Sie die Kosten mit der Miete verrechnen.
  • Therme. Die Pflicht, eine Therme in der Wohnung auf eigene Kosten warten zu lassen, kann Ihnen der Vermieter nur über eine individuelle Vereinbarung auferlegen, nicht über ein Miet­vertrags­formular. Haben Sie eine vorgedruckte Klausel, sollten Sie Rechts­rat einholen.

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