Miet­preisbremse Special

Die Miet­preisbremse gilt mitt­lerweile in 294 Städten und Gemeinden in elf Bundes­ländern. Vermieter dürfen dort höchs­tens 110 Prozent der „orts­üblichen Vergleichs­miete“ für Wohnungen verlangen, die sie neu vermieten. Klingt einfach, ist es aber oft nicht. Die Bremse greift nicht immer. Außerdem ist die orts­übliche Vergleichs­miete oft nicht leicht heraus­zufinden. Nur 77 der 294 Städte und Gemeinden verweisen auf ihren Webseiten oder auf Finanztest-Anfrage auf einen eigenen Mietspiegel. Sogar Groß­städte wie Bremen haben keinen. Unser Special bietet Mietern und Vermietern Orientierung.*

Das bietet der kostenlose Finanztest-Artikel

  • Wo die Miet­preisbremse gilt. Eine Tabelle listet alle Städte und Gemeinden mit Miet­preisbremse auf, geordnet nach Bundes­ländern. Sie gibt Auskunft, ob es am betreffenden Ort einen Mietspiegel gibt und informiert gegebenenfalls, wo die Mietspiegel zu finden sind. Außerdem enthält sie Hinweise, wie Mieter und Vermieter die orts­übliche Vergleichs­miete heraus­finden können.
  • Wo Kappungs­grenzen gelten. Eine weitere Tabelle listet die Städte und Gemeinden auf, wo eine Mieter­schutz­vorschrift bei bestehenden Miet­verhält­nissen gilt und Mieten inner­halb von drei Jahren höchs­tens um 15 Prozent erhöht werden dürfen, selbst wenn die orts­übliche Vergleichs­miete stärker gestiegen ist.
  • Zulässige Miete heraus­finden. Wir erklären, wie Mieter vorgehen sollten, wenn sie fest­stellen, dass sie mehr als die maximal zulässige Miete zahlen – und wie sich Vermieter wehren können, wenn Mieter das behaupten.
  • Grafik. Eine Karte zeigt, in welchen Bundes­ländern wie viele Kommunen die Miet­preisbremse einge­führt haben.

* Dieses Special aus Finanztest 2/2016 erschien am 19. Januar 2016 erst­mals auf test.de. Der Text wurde am 1. Juni 2016 auf den neuesten Stand gebracht: Thüringen hat nun auch die Miet­preisbremse einge­führt. Die Grafik (Karte) wurde nicht aktualisiert. Das PDF ist ebenfalls noch auf dem Stand von Januar 2016.

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