Miet­preisbremse Special

Auch Nieder­sachsen hat jetzt die Miet­preisbremse einge­führt. Zu den „Bremsern“ gehören damit nun 313 Kommunen in zwölf Bundes­ländern. Vermieter dürfen dort höchs­tens 110 Prozent der „orts­üblichen Vergleichs­miete“ für Wohnungen verlangen, die sie neu vermieten. Wo es wie in Berlin, München und Frank­furt gut nutz­bare Mietspiegel gibt, lassen sich über­höhte Mieten ganz gut ausbremsen. In vielen Städten ist es allerdings schwieriger, die orts­übliche Vergleichs­miete heraus­zufinden. Nur 81 der 313 Städte und Gemeinden verweisen auf einen eigenen Mietspiegel. Sogar Groß­städte wie Bremen haben keinen. Unser Special bietet Mietern und Vermietern Orientierung.

Das bietet der kostenlose Finanztest-Artikel

  • Wo die Miet­preisbremse gilt. Eine Tabelle listet alle Städte und Gemeinden mit Miet­preisbremse auf, geordnet nach Bundes­ländern. Sie gibt Auskunft, ob es am betreffenden Ort einen Mietspiegel gibt und informiert gegebenenfalls, wo die Mietspiegel zu finden sind. Außerdem enthält sie Hinweise, wie Mieter und Vermieter die orts­übliche Vergleichs­miete heraus­finden können.
  • Wo Kappungs­grenzen gelten. Eine weitere Tabelle listet die Städte und Gemeinden auf, wo eine Mieter­schutz­vorschrift bei bestehenden Miet­verhält­nissen gilt und Mieten inner­halb von drei Jahren höchs­tens um 15 Prozent erhöht werden dürfen, selbst wenn die orts­übliche Vergleichs­miete stärker gestiegen ist.
  • Zulässige Miete heraus­finden. Wir erklären, wie Mieter vorgehen sollten, wenn sie fest­stellen, dass sie mehr als die maximal zulässige Miete zahlen – und wie sich Vermieter wehren können, wenn Mieter das behaupten.
  • Grafik. Eine Karte zeigt, in welchen Bundes­ländern wie viele Kommunen die Miet­preisbremse einge­führt haben.

Wie Sie sich gegen zu hohe Mieten wehren

Seit knapp eineinhalb Jahren gibt es nun das Gesetz zur Miet­preisbremse. Manche halten es bereits für einen Fehl­schlag. Doch die Miet­preisbremse kann nur greifen, wenn Mieter drauf­treten. Das ist nicht so schwer. Finanztest liefert eine Anleitung in vier Schritten. Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf unserer Themenseite Mietpreisbremse.

*Dieses Special aus Finanztest 2/2016 erschien am 19. Januar 2016 erst­mals auf test.de und wurde seitdem mehr­fach aktualisiert, zuletzt am 1. Dezember 2016. Das PDF ist noch auf dem Stand von Januar 2016.

Dieser Artikel ist hilfreich. 35 Nutzer finden das hilfreich.