Miet­preisbremse Infodokument

Die Mieten steigen rasant. Und oft stärker als zulässig. Wo die Miet­preisbremse gilt, können Mieter sich gegen über­zogene Forderungen wehren. Das ist gar nicht schwer. test.de hilft mit einem Muster­brief und detaillierten Informationen zum Thema.

Greift die Miet­preisbremse in Ihrem Fall?

Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr neuer Vermieter eine über­höhte Miete kassiert, sollten Sie sich möglichst sofort daran machen, zu prüfen, ob die Miet­preisbremse in Ihrem Fall greift. Wenn Sie die vom Vermieter verlangte Miete zahlen, ohne zuvor die Verletzung der Miet­preisbremse geltend zu machen, dürfen Sie auf über­höhte Miete entfallendes Geld nicht zurück­fordern. Sollten Sie umge­kehrt Ansprüche geltend machen, obwohl der Vermieter die Miet­preis­begrenzung doch nach­voll­zieh­bar einhält, kann der Vermieter recht­lich gegen Sie vorgehen.

Neuvermietung: Orts­übliche Miete plus 10 Prozent ist erlaubt

Wenn die Preisbremse gilt, ist die „orts­übliche Vergleichs­miete“ plus 10 Prozent die Ober­grenze für das, was ein neuer Mieter zahlen muss. Diese Vergleichs­miete ist eine Nettokaltmiete, also der Miet­betrag ohne die monatlichen Neben­kosten­vorschüsse. Gibt es für die Gemeinde einen Mietspiegel, können die Miet­parteien die Vergleichs­miete über diesen ermitteln. Mehr Infos in unserem Special Mietpreisbremse: Was sie bewirkt.

Was Sie wissen müssen

Sich gegen zu hohe Mieten wehren, ist gar nicht so schwer. Finanztest liefert eine Anleitung in vier Schritten. Die wichtigsten Einzel­heiten zur Ermitt­lung der Vergleichs­miete enthält unser Special So finden Vermieter und Mieter die zulässige Miete heraus. Unsere Tabellen zeigen für alle betroffenen Bundes­länder, in welchen Städten und Gemeinden die Miet­preisbremse gilt, wo es Mietspiegel gibt und wo eine abge­senkte Kappungs­grenze gilt.

Infodokument downloaden

Ausführliche Hilfe

Klicken Sie auf den Link und speichern Sie die Datei auf Ihrer Festplatte.

Dieser Artikel ist hilfreich. 5 Nutzer finden das hilfreich.