Mieterrechte: Das geht den Eigentümer gar nichts an

Zu neugierige Fragen. Wer eine Wohnung mieten will, muss nicht alles offen­baren. Tabu sind etwa Fragen zur sexuellen Orientierung oder zur Religions­zugehörig­keit. Wer bei diesen Fragen lügt, kann später deswegen nicht hinaus­geschmissen werden.

Die falsche Eigen­auskunft. Mieter sollten zögern, wenn der Wohnungs­besitzer die Vorlage der Eigen­auskunft von einer Auskunftei verlangt („Daten­über­sicht nach Paragraf 34 Bundes­daten­schutz­gesetz“). Diese enthält viele Details über die Geschäfts­beziehungen des Mieters. Statt­dessen sollten sie eine Schufa-Bonitäts­auskunft anbieten (Kosten: 18,50 Euro). Sie informiert allgemein über die Bonität.

Zu viel Mietsicherheit. Mehr als drei Nettokaltmieten stehen dem Eigentümer nicht zu. Verlangt er zudem etwa eine Bürg­schaft, ist sie unwirk­sam. Viele Vermieter wollen die Kaution auf einen Schlag. Mieter dürfen aber in drei Raten zahlen. Findet die Kautions­über­gabe nach der Unterzeichnung des Miet­vertrags statt, sollten Mieter auf die Ratenzahlung pochen.

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