Vermieter dürfen die Mietkaution nicht während der Miet­zeit antasten, um strittige Forderungen einzutreiben. Das hat der Bundes­gerichts­hof entschieden (Az. VIII ZR 234/13).

Eine Mieterin hatte 1 400 Euro Kaution gezahlt. Als sie später die Miete minderte, ließ sich der Vermieter das Geld auszahlen. Er berief sich auf eine Klausel im Miet­vertrag. Danach durfte er die Kaution auch während des Miet­verhält­nisses für fällige Ansprüche verwenden.

Die Richter stellten klar: Die Klausel ist unwirk­sam. Der Vermieter muss das Kautions­konto wieder auffüllen.

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