Mietkaution und Bürg­schaft Höhe, Rück­zahlung, Alternativen

Mietkaution und Bürg­schaft - Höhe, Rück­zahlung, Alternativen
Mietkaution. Der Vermieter darf maximal drei Nettokaltmieten als Mietsicherheit verlangen. © plainpicture / Deepol

Wann müssen Mieter eine Mietkaution zahlen? Wo gibt es kostenfreie Kautions­konten? Was ist eine Mietkautions­bürg­schaft? Die Regeln und Kosten von Mietsicherheiten.

Mietkaution und Bürg­schaft

  • Testergebnisse für 37 Kautions­konten für Ver­mieter
  • Testergebnisse für 28 Kautions­konten für Mieter
  • Testergebnisse für 23 Mietbürg­schaften
Inhalt
Liste der 88 getesteten Produkte
Kautions­konten für Ver­mieter
  • Bank im Bistum Essen
  • BBBank
  • Die Sparkasse Bremen
  • DKB
  • Evangelische Bank
  • Frankfurter Volksbank
  • GLS Bank
  • Hannoversche Volksbank
  • Kieler Volksbank
  • Kreissparkasse Heilbronn
  • Kreissparkasse Köln
  • Kreissparkasse Ludwigsburg
  • Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg
  • Münchner Bank
  • Nassauische Sparkasse
  • PSD Bank Karlsruhe-Neustadt
  • PSD Bank Nürnberg
  • PSD Bank West
  • Sparda-Bank Augsburg
  • Sparda-Bank Baden-Württemberg
  • Sparda-Bank Hannover
  • Sparda-Bank Hessen
  • Sparda-Bank Südwest
  • Sparda-Bank West
  • Sparkasse Harburg-Buxtehude
  • Sparkasse Kaiserslautern
  • Sparkasse KölnBonn
  • Sparkasse Leipzig
  • Sparkasse Magdeburg
  • Sparkasse Pforzheim Calw
  • Sparkasse Saarbrücken
  • Volksbank - Die Gestalterbank
  • Volksbank Dresden-Bautzen
  • Volksbank Köln Bonn
  • Volksbank Stuttgart
  • VR-Bank Coburg
  • VR-Bank Uckermark-Randow
Kautions­konten für Mieter
  • BBBank
  • DKB
  • GLS Bank
  • Hannoversche Volksbank
  • Kreissparkasse Köln
  • Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg
  • Nassauische Sparkasse
  • PSD Bank Karlsruhe-Neustadt
  • PSD Bank München
  • PSD Bank Nürnberg
  • PSD Bank Rhein-Ruhr
  • PSD Bank West
  • Sparda-Bank Augsburg
  • Sparda-Bank Baden-Württemberg
  • Sparda-Bank Hannover
  • Sparda-Bank Hessen
  • Sparda-Bank München
  • Sparda-Bank Südwest
  • Sparkasse Harburg-Buxtehude
  • Sparkasse KölnBonn
  • Sparkasse Leipzig
  • Sparkasse Magdeburg
  • Sparkasse Nürnberg
  • Sparkasse Pforzheim Calw
  • Sparkasse Saarbrücken
  • Targobank
  • Volksbank Dresden-Bautzen
  • VR-Bank Uckermark-Randow
Mietbürg­schaften - Banken
  • BBBank Mietaval
  • Degussa Bank Mietaval
  • DKB Mietaval
  • GLS Bank Mietaval
  • Nassauische Sparkasse Bürgschaft
  • PSD Bank RheinRuhr Bankbürgschaft
  • PSD Bank West Bankbürgschaft
  • Santander Consumer Bank Bankbürgschaft
  • SWK Bank Mietkautionsbürgschaft
Mietbürg­schaften - Ver­sicherer
  • Allianz Mietkaution
  • Allianz Moneyfix® Mietkaution
  • Axa Heysafe
  • Basler MietkautionsPolice
  • R+V Aareal Aval
  • R+V Kautionsbürgschaft
  • R+V kautionsfrei.de
  • R+V Mietkaution
  • R+V Mietkautionsbürgschaft
  • R+V Mietkautionsbürgschaft
  • Société Générale Mietbürgschaft
  • Württembergische Kautionsbürgschaft
  • Württembergische Kautionsfuchs
  • Württembergische Mietkaution

Das Wichtigste in Kürze

Höhe der Kaution.
Der Vermieter darf maximal drei Nettokaltmieten – Monats­miete ohne Neben­kosten – als Kaution verlangen. Sie dürfen die Kaution in drei Raten zahlen. Die Summe kommt auf ein Konto des Mieters und das Guthaben wird an den Vermieter verpfändet. Oder der Vermieter legt das Geld auf ein Treu­hand­konto. Die Kaution als Mietsicherheit für den Vermieter ist nach Ansicht der Stiftung Warentest in der Regel die beste Lösung für beide Miet­parteien.
Kostenfreie Kautions­konten.
In der Praxis wird die Kautions­summe für die Dauer der Miet­zeit entweder auf ein Konto des Mieters oder auf ein Konto des Vermieters einge­zahlt. Die Stiftung Warentest hat bei Banken nachgefragt, welche Banken solche Kautions­konten anbieten und wo sie kostenfrei sind. Die Tabellen stehen Ihnen nach Frei­schaltung des Themas zur Verfügung (Kautionskonten für Mieter und Kautionskonten für Vermieter).
Mietbürg­schaft (Kautions­versicherung).
Von Kautions­versicherungen und Mietbürg­schaften rät die Stiftung Warentest grund­sätzlich ab – auch wenn sie von Versicherungs­gesell­schaften und Banken zum Teil stark beworben werden. Sie sind für Mieter sehr teuer. Wer die Kaution bei Einzug nicht aufbringen kann, schließt besser einen Raten­kredit ab. Eine Mietbürg­schaft kommt allenfalls als kurze Zwischenlösung in Betracht. Was solche Bürg­schaften und Kautions­versicherungen im Vergleich zu Raten­krediten kosten, steht in unserem Vergleich Mietbürgschaften (nach Frei­schaltung verfügbar).

Mietkaution und Bürg­schaft

  • Testergebnisse für 37 Kautions­konten für Ver­mieter
  • Testergebnisse für 28 Kautions­konten für Mieter
  • Testergebnisse für 23 Mietbürg­schaften

Mietkaution und Bürg­schaft

  • Testergebnisse für 37 Kautions­konten für Ver­mieter
  • Testergebnisse für 28 Kautions­konten für Mieter
  • Testergebnisse für 23 Mietbürg­schaften

Mehr zum Thema

  • Mietrecht Kleinre­paraturen Wann Mieter Kleinre­paraturen bezahlen müssen

    - Laut Gesetz zahlt der Vermieter alle Reparaturen in der Wohnung. Unter bestimmten Voraus­setzungen darf er Reparatur­kosten bis 100 Euro aber auf den Mieter abwälzen.

  • Neben­kosten­abrechnung So prüfen Mieter die Betriebs­kosten­abrechnung

    - Eine Betriebs­kosten­abrechnung kann an vielen Stellen falsch sein. Wie Mieter ihre Neben­kosten­abrechnung prüfen und wann sie sich gegen Nach­zahlungen wehren können.

  • Untermiete Wohnung unter­vermieten – das müssen Sie wissen

    - Wann darf ich meine Wohnung unter­vermieten? Wir erklären die Rechts­lage. Mit dem Musterschreiben können Sie Ihren Vermieter auffordern, einer Unter­vermietung zuzu­stimmen.

17 Kommentare Diskutieren Sie mit

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Bitte melden Sie sich an. Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice.

Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

Profilbild Stiftung_Warentest am 09.03.2022 um 17:08 Uhr
Kosten für Eröffnung des Kautionskontos

@Gutmensch: Es gibt hierzu keine höchstrichterliche Rechtsprechung des BGH an die unteren Gerichte gebunden sind. Eine mieterfreundliche Auslegung des Gesetzes, kommt dazu, dass es sich bei der Anlage der Mietkaution seitens des Vermieters um eine gesetzliche Verpflichtung des Vermieters nach § 551 Abs. 3 BGB handelt. Und somit hat auch der Vermieter die damit verbundenen Kosten zu tragen.

Gutmensch am 09.03.2022 um 15:56 Uhr
Einrichtungspreis Kautionskonto auf Mieter umlegen

Einige Banken verlangen für die Einrichtung eines Kautionskontos für Vermieter einen (einmaligen) Einrichtungspreis. Darf der Vermieter diese Kosten auf den Mieter umlegen?

Profilbild Stiftung_Warentest am 15.11.2021 um 13:23 Uhr
ETF-Sparplan

@naddemc: Dieser Artikel richtet sich an diejenigen, die vor dem Problem stehen, dass sie nicht genug Geld für die Kaution haben. Also an diejenigen, die vor der Wahl stehen: Ratenkredit oder Bürgschaft.
Diejenigen, die sich die Kaution leisten können, haben keinen Fremdfinanzierungsbedarf und haben natürlich mehr Spielraum. Diese können auch darauf spekulieren, dass das Geld im ETF-Sparplan lang gut verbleibt, um Erträge zu erzielen, die über den Gesamtkosten der Bürgschaft liegen.
Je nachdem, wie lange für die Bürgschaft gezahlt wird (und der ETF-Sparplan) läuft, sind die Chancen, mit dem ETF-Sparplan ein Plus zu erzielen höher oder niedriger. Bei einer Anlagedauer von 5 Jahren ist das Verlustrisiko sehr viel höher als bei einer Anlage von 20 oder 30 Jahren. Wir empfehlen für einen ETF-Sparplan eine Anlagedauer von mindestens 10 Jahren.
Als sichere Anlage bezeichnen wir nur Geldanlagen, die ganz ohne Verlustrisiko daherkommen. ETF sind zwar zum langfristigen Vermögensaufbau geeignet, bergen aber ein zwischenzeitliches Verlustrisiko, das bei kurzen Laufzeiten besonders hoch ist.

naddemc am 15.11.2021 um 12:55 Uhr
Zu ETF-Sparplan

@Stiftung_Warentest: Vielen Dank für die schnelle Rückmeldung. Das Wertschwankungsrisiko besteht natürlich immer, ist bei "konventionellen" Geldanlagen und einer guten Aufteilung statistisch betrachtet aber wohl überschaubar. Stiftung Warentest empfiehlt in anderen Tests ja ebenfalls eine gute Vermögensaufteilung u.a. mit ETF-Anlagen. Wer also grundsätzlich bereit ist, dieses Risiko - wie bei anderen Geldanlagen auch - einzugehen, für den kann es doch durchaus attraktiv sein, 2000 EUR zu haben, anstatt sie nicht zu haben. Zumindest relativiert sich für mich dadurch die Aussage, wonach von solchen Bürgschaften grundsätzlich abzuraten ist. Im Vergleich zu einem Ratenkredit definitiv, wenn man das Geld nicht aufbringen kann.

Profilbild Stiftung_Warentest am 15.11.2021 um 10:40 Uhr
ETF-Sparplan

@naddemc: Die von Ihnen beschriebene Vorgehensweise birgt zwei Risiken.
Risiko 1: das ganz normale Wertschwankungsrisiko an der Börse (welches natürlich auch ETFs haben). Die Kosten der Bürgschaft sind sicher (oft 3 bis 5 Prozent der Bürgschaftssumme pro Jahr), die Rendite der ETFs (leider) nicht. Nur wenn die ETFs mehr Rendite abwerfen als die jährlichen Kosten der Bürgschaft, geht die Rechnung auf.
Risiko 2: Es kann sein, dass die ETFs genau zu einem Zeitpunkt in einem Tief stecken, in dem der Mieter auszieht. Greift der Vermieter dann auf die Bürgschaft zu (etwa weil der Mieter trotz Rechtspflicht nicht renoviert hatte) und verlangt der Bürge diesen Betrag vom Mieter ersetzt verlangt, macht er beim Verkauf der ETFs eventuell Verluste (wenn er nicht gezwungen ist, zu verkaufen, weil der Mieter die Forderung des Vermieters aus seinem übrigen Privatvermögen bezahlen kann, ist das natürlich etwas anderes).
Wir vermuten, dass die breite Masse der Mieter nicht bereit ist, diese beiden Risiken einzugehen