Die Mietkaution landet meist auf einem mickrig verzinsten Sparbuch. Doch Mieter können ihren Vermieter bitten, eine bessere Möglichkeit zu nutzen. Sie können ihn dazu aber nicht zwingen.

  • Tagesgeldkonto. Ein Tagesgeldkonto, das der Mieter an den Vermieter verpfändet, ist genauso sicher und bietet mehr Zinsen als ein Sparbuch. Allerdings ist das nicht bei allen Banken möglich.
  • Investmentfonds. Auch Fondsanteile lassen sich an den Vermieter verpfänden. Zwar geht das nicht bei allen Banken oder Fondsgesellschaften, doch zum Beispiel bei DWS oder Deka bekommt der Kunde problemlos die nötigen Verpfändungsformulare. Geeignet sind vor allem Rentenfonds mit geringem Risiko. Denn mit so einer sicheren Anlage sind Vermieter am ehesten zu überzeugen.
  • Bankbürgschaft. Eine Bankbürgschaft hat den Charme, dass der Mieter die Kaution nicht bar auf den Tisch legen muss. Allerdings ist sie meist teuer. Bei der Hypovereinsbank kostet sie zum Beispiel mindestens 100 Euro pro Jahr plus einmalig 25 Euro Aufwandsentschädigung.

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