Tipps

Jeder kann mitmachen. Für einen Mietgarten brauchen Sie weder Kennt­nisse noch Geräte. Nur etwas Zeit und Lust zum Jäten, Gießen, Ernten. Die Felder sind meist professionell vorbereitet – gepflügt, gedüngt, mit Jung­pflanzen oder Saat­gut versehen. Etwas Platz für eigene Saat oder Pflanzen gibt es auch.

Infos holen. Neben Tipps im Internet und per Newsletter informiert meist eine Gärtner­sprech­stunde.

Fast alles Bio. Die meisten in der Tabelle aufgeführten Anbieter betreiben ökologischen Land­bau. Das bedeutet unter anderem: Synthetische Dünge­mittel und Pestizide werden nicht verwendet. Auch die Pflanzen und das Saat­gut müssen aus biologischem Anbau stammen.

Besser klein anfangen. Ein kleiner Garten mit 20 bis 45 Quadrat­metern reicht für Neulinge völlig aus. Damit können sich zwei Personen gut mit Gemüse versorgen.

Von April bis Oktober. Die Mietgärten werden auch Saison­gärten genannt, denn man mietet sie nur für einen Sommer. Eine kleine Parzelle kostet rund 70 bis 200 Euro, eine große 100 bis 400 Euro. Der Wert des Ertrags der Parzelle soll deutlich höher liegen.

Von Bohne bis Spinat. Radieschen, Spinat, Salate, Möhren, Kohlrabi sind als Gemüsesorten fast immer dabei. Meist auch Kartoffeln, Bohnen, Kürbis und Rote Beete.

Kein Spargel, keine Erdbeeren. Da die Felder jedes Jahr komplett umge­pflügt und neu präpariert werden, gibt es nur einjährige Pflanzen. Spargel, Erdbeeren oder Rhabarber wachsen in den Mietgärten nicht.

Ein bis zwei Stunden pro Woche. Der Arbeits­aufwand ist über­schaubar. Wer verreist, kann sich über Nach­barschafts­hilfe verständigen. Der Garten hält aber auch mal zwei Wochen ohne Pflege aus.

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