Vermieter, die den Wärmeschutz am Haus verbessern und die Heizanlage erneuern, können die Miete jetzt leichter erhöhen. Eine Wärmebedarfsrechnung, aus der jeder Mieter den auf ihn entfallenden Energie-Einspareffekt ablesen kann, muss der Vermieter nicht vorlegen. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden (BGH, Az. VIII ARZ 3/01).

Hat der Vermieter Maßnahmen zum Energiesparen durchgeführt, kann er die jährliche Miete um 11 Prozent der für die Wohnung aufgewendeten Kosten erhöhen. Als Erklärung reicht es aus, Tatsachen darzulegen, aus denen der Mieter erkennen kann, ob die gesetzliche Voraussetzung zum künftigen Sparen von Heizenergie gegeben ist. Das kann durch die genaue Beschreibung der Bauarbeiten oder Angabe technischer Dämmwerte erfolgen. Die genaue Höhe der Ersparnis muss der Vermieter nicht nennen.

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