Vermieter dürfen die Miete erhöhen, auch wenn sie bereits innerhalb der Spanne für die ortsübliche Vergleichsmiete liegt. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden (Az. VIII ZR 322/04).

Liegt die Vergleichsmiete zum Beispiel zwischen 6 und 8 Euro pro Quadratmeter, kann der Vermieter eine Miete von 7 Euro auf maximal 8 Euro pro Quadratmeter erhöhen. Bislang hatten einige Gerichte Erhöhungen nur zugelassen, wenn die alte Miete unter der Vergleichsmiete lag.

Die letzte Mieterhöhung muss aber wie bisher mindestens ein Jahr her sein. Und die Miete darf innerhalb von drei Jahren um höchstens 20 Prozent steigen.

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