Will ein Vermieter die Miete bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete erhöhen, muss er dabei von der Wohnfläche ausgehen, die im Mietvertrag steht (Bundesgerichtshof, Az. VIII ZR 138/06). Auch wenn die Wohnung in Wirklichkeit größer ist und danach die Mieterhöhung stärker ausfallen würde, gilt die Quadratmeterzahl aus dem Vertrag.

Erst wenn die tatsächliche Wohnfläche die vertragliche um mehr als 10 Prozent übersteigt, können sich Vermieter bei der Berechnung der Erhöhung an der wahren Fläche orientieren.

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