Methylisothiazolinon In Cremes verboten, in Shampoos erlaubt

25.01.2017
Methylisothiazolinon - In Cremes verboten, in Shampoos erlaubt
© Stiftung warentest

Die Zahl der Verbraucher, die auf den Konservierungs­stoff Methylisothiazolinon allergisch reagieren, hat zugenommen. Ab dem 12. Februar ist die Substanz, die oft mit MIT oder MI abge­kürzt wird, deshalb in Kosmetika verboten, die auf der Haut verbleiben, wie zum Beispiel Hand­cremes oder Bodylotions. Erlaubt bleibt sie in Produkten, die üblicher­weise abge­waschen werden, etwa in Shampoo, Duschgel oder Seife. Die neue Regelung geht auf eine Bewertung durch den wissenschaftlichen Ausschuss für Verbrauchersicherheit der Europäischen Union zurück. Der Konservierungs­stoff war zuletzt in einer wachsenden Zahl von Produkten zur Halt­barmachung einge­setzt worden.

25.01.2017
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