Mehr Rechte für Bahnkunden Meldung

Verpatzte Termine, verpasste Anschlüsse, stundenlanges Warten: Wenn Züge sich verspäten oder ausfallen, haben Bahnreisende oft das Nachsehen. Die Rechte der Fahrgäste sind in solchen Fällen minimal. Mitunter gibts bei der DB zwar auch Kulanz, doch der Weg dahin ist beschwerlich und kaum bekannt.

Für mehr Fahrgastrechte engagiert sich jetzt der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv). In einem ersten Schritt wollen die Verbraucherschützer Fahr­gast­be­schwerden auswerten, um die Schwach­stellen zu finden. Unterstützt wird das Projekt vom Verbraucherschutzministerium. Ministerin Renate Künast meint, statt „gönnerhaften Kulanzdenkens“ brau­che die Bahn nachvollziehbare, transpa­rente Regeln, die dem 21. Jahrhundert angemessen sind.

Mitmachen: Egal ob Verspätung, falsche Auskunft oder zu teuer verkaufter Fahrschein – wer beim Bahnfahren (oder danach bei der Beschwerde) Ärgerliches erlebt hat, kann seinen Kurzbericht senden an

vzbv
Projekt Fahrgastrechte
Mark­grafenstr. 66
10969 Berlin
fahrgastrechte@vzbv.de

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