Wenn das Daten­volumen aufgebraucht ist, kann mobiles Internetsurfen zum Gedulds­spiel werden. Einige Mobil­funkanbieter erweitern auto­matisch die Daten­menge. Ihre Kunden können dann schneller surfen, zahlen dafür aber einen saftigen Aufpreis.

Diese unseriöse Masche soll nicht mehr möglich sein. Das Land­gericht Düssel­dorf erklärte in einem Prozess gegen Vodafone, dass Neben­leistungen oder Zusatz­entgelte nur Bestand­teil eines Vertrags sind, wenn Kunden dem zustimmen (Az. 12 O 311/15). Die Daten­automatik verstößt gegen diesen Grund­satz. Zu einem ähnlichen Urteil kam im Februar 2016 das Land­gericht München gegen­über dem Anbieter Telefónica (Az. 12 O 13022/15). Beide Prozesse hatte der Verbraucherzentrale Bundes­verband (vzbv) ange­strengt.

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