Medizin­technik für iPhone und Co

Withings-Mess­gerät

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Medizin­technik für iPhone und Co - Das iPhone als Arzt
Withings Blut­druck­mess­gerät. Bezahlter Preis: 128 Euro.

Das bekommen Sie: Eine Ober­armmanschette zum Blut­druck­messen in Verbindung mit iPhone, iPad oder iPod touch. Dafür bezahlten wir 128 Euro. Vor Erst­gebrauch müssen Nutzer kostenlos eine Software herunter­laden. Das Gerät arbeitet mit vier AAA-Batterien.

So misst es: Teile zusammens­töpseln, Manschette anlegen, im Apple-Display die Mess­software und dann den Start­befehl antippen. Die Manschette pumpt sich nun ziemlich weit auf. Beim Luft­ablassen misst das Gerät den Blut­druck.

So zeigt es die Werte: Direkt nach dem Messen erscheint auf dem Apple-Display der systo­lische und diasto­lische Blut­druck mit je einer Ampelfarbe. Sie zeigt, wie die Welt­gesund­heits­organisation die Werte einschätzt. Auch der Puls taucht auf.

So speichert es die Werte: Nach einer Registrierung des Nutzers werden die Werte auto­matisch im Apple-Gerät gespeichert. Dann erscheinen sie zeitlich geordnet, lassen sich aber auch als Kurve darstellen und an die Arzt­praxis versenden.

test-Kommentar: Es misst ähnlich genau wie ein Arzt­gerät, unser Gold­stan­dard. Die Manschette ist recht schwer, weil sie das Batteriefach enthält. Sie reicht für Ober­armweiten von 22 bis 42 Zenti­meter, also auch kräftige. Dass Registrieren zum Speichern und Sichten der Daten macht etwas Aufwand, ermöglicht aber mehreren Leuten die Nutzung.

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3 Kommentare Diskutieren Sie mit

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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

Katinkal am 23.03.2012 um 15:34 Uhr
Zusammenhanglos

Im Text steht nirgends, dass das iPhone den Arzt oder ein Blutdruckgerät ersetzt. Lediglich sind die Apps eine nette Ergänzung zur Auswertung der gemessenen Daten. Verstehe den ersten Kommentar deshalb nicht ganz.

Gelöschter Nutzer am 08.10.2011 um 13:47 Uhr
@halsabschnaepper

Und was hat das mit dem Tod von Steve Jobs zu tun? Ich finde ihren Kommentar geschmacklos.

halsbandschnaepper am 07.10.2011 um 22:31 Uhr
Nur geht so einem Iphone schnell der Akku aus...

das kann bei einem klassischen Blutdruckgerät z.B. nicht passieren. Auch bei andern noch wichtigeren Sachen würde ich mich nicht auf so ein Iphone verlassen. Zumal Steve Jobs eben gestorben ist...