Medion Akoya P6634 Viel Aldi-Notebook fürs Geld

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Medion Akoya P6634 - Viel Aldi-Notebook fürs Geld

Aldi hat seit dem 16. Februar ein Notebook für 499 Euro im Angebot: Das Medion Akoya P6634 (MD 98930) mit 500-GB-Festplatte, 1-GB-Grafikkarte und 2.3 GHz Intel Core i3-Prozessor. test.de hat im Schnelltest geprüft, was von diesem Discounter-Gerät zu halten ist.

Inhalt

Ordentliche Rechenleistung

Das Medion Akoya P6634 liefert eine ordentliche Rechenleistung fürs Geld, der Intel i3-2350M-Prozessor ist recht schnell. Mit einer 500 Gigabyte großen Festplatte bietet das Aldi-Notebook ausreichend Platz für Programme, Fotos, Musik und Videos. Die eingebaute NVIDIA GeForce GT630M-Grafikkarte gewährleistet, dass die meisten Spiele ruckelfrei laufen.

Viel Software mitgeliefert

Medion liefert das Notebook mit dem Betriebssystem Windows 7 und einem Microsoft Office Starter-Paket aus. Dieses Office-Paket enthält abgespeckte Versionen von Word und Excel, ohne Makrofunktionen, Fußnoten und Pivottabellen. Wer das braucht, muss die Vollversion von Microsoft Office kaufen. Eine weitere Alternative ist die freie Bürosoftware Open Office. Als zusätzliche Dreingabe liegen einfache Bildbearbeitungsprogramme (CorelDraw Essentials X5 und Medion-Media-Pack2) sowie Video- und Brennprogramme (HomeCinema) bei.

Sehr ausdauernder Akku

Im mobilen Betrieb zeigt das Gerät eine bemerkenswerte Kondition. Die Akkuleistung ist sehr gut. Beim Abspielen von DVDs ist mit einer Ladung erst nach etwa dreieinhalb Stunden Schluss, drahtlos Surfen im Internet über WLan ist sogar 6,5 Stunden möglich. Den Akku wieder aufzuladen, dauert knapp zwei Stunden.

Matter Bildschirm

Auffällig ist der matte Bildschirm, der Sonneneinstrahlung deutlich weniger spiegelt als ein glänzender. In der 500 Euro-Preisklasse sind die meisten Notebooks nur mit einer spiegelnden Bildschirmoberfläche zu haben. Der Klang der eingebauten Lautsprecher ist wie bei vielen anderen Notebooks relativ dünn. Mit Kopfhörer ist er deutlich besser. Die Ausstattung lässt wenig zu wünschen übrig: Das Gerät hat unter anderem zwei USB 3.0-Anschlüsse, Kartenleser für SDXC-Karten mit 64 Gigabyte Speicher und einen digital-optischen Audioausgang.

Drei Jahre Garantie

Medion bietet für das Akoya P6634 drei Jahre Garantie, mehr als die meisten anderen Anbieter. Dem Gerät liegt ein verständliches, gedrucktes Handbuch bei, in der heutigen Zeit auch keine Selbstverständlichkeit mehr. Alles in allem ist das Medion Akoya P6634 ein Notebook, das für 500 Euro eine Menge bietet.

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9 Kommentare Diskutieren Sie mit

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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

Saraya am 20.05.2012 um 04:50 Uhr
Erfahrung

Ich habe mir auch Medion Akoya 6634 von Aldi geholt
Das war am 16.04.2012
Heute am 19.05.2012 ist der schon Kaput, ohne Virus.
Das Bildschirm flimmert nur noch und alles ist blass.
Mal schauen wie die Garantie funktioniert
Dorota S

Profilbild Stiftung_Warentest am 20.02.2012 um 18:29 Uhr
Zielgruppe

@RolandDeller: Im Fazit schreiben wir: "...bietet eine ordentliche Rechenleistung für Büro und Multimedia. Dank der schnellen Grafikkarte laufen die meisten Spiele flüssig. Für den mobilen Betrieb ist das Notebook besser geeignet als viele Konkurrenzmodelle." Was möchten Sie noch wissen?

Stiftung_Warentest am 20.02.2012 um 16:31 Uhr

Kommentar vom Autor gelöscht.

RolandDeller am 20.02.2012 um 15:12 Uhr
und für wen ist es geeignet?

Das Display mit der Auflösung wird wohl eher die Grafikkarte bremsen. Mir fehlt im Artikel die Zielgruppe und für wen das Notebook geeignet ist! Kaufberatung wird bei sowas immer wichtiger,
das habe ich gemerkt, als ich kürzlich mal spaßeshalber
finderly.com ausprobiert habe. Viele kaufen das was sie wollen und nicht das sie brauchen. Da kann man auch nochmal Geld sparen.

Tschepe am 18.02.2012 um 19:42 Uhr
Keine Fußnoten???

Dafür kann jetzt das Notebook nichts, aber Microsoft hat der Billigversion von Word die Fußnoten weggenommen??? Was für ein unbegreiflich gemeiner Schlag gegen Studenten! - Tschüss Microsoft, hallo OpenOffice!