Kurz vor der Verabschiedung im Bundestag ist die "Aut-idem-Regelung" (der Arzt verordnet einen Wirkstoff, der Apotheker wählt ein Medikament aus), verändert worden. Danach darf der Apotheker von den fünf günstigsten Präparaten einer Wirkstoffgruppe nur diejenigen abgeben, die in Wirkungsstärke und Packungsgröße mit dem verordneten Medikament identisch und für das gleiche Krankheitsbild zugelassen sind. Über die Regelung soll im Bundesrat "mangels Dringlichkeit" erst am 1. Februar entschieden werden. Sie wird also frühestens zum 1. März in Kraft treten können. Erwartet werden erhebliche Einsparmöglichkeiten.

Dieser Artikel ist hilfreich. 116 Nutzer finden das hilfreich.