Medikamenten­abhängig­keit

Bin ich süchtig?

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Diese Gedanken oder Verhaltens­weisen sind riskant.

Inhalt

Wie gehen Sie mit Schlaf-, Beruhigungs- und starken Schmerzmedikamenten um? Haben Sie an vier oder mehr Aussagen einen Haken gemacht, kann das ein Hinweis auf einen problematischen Umgang mit den Arznei­mitteln sein:

  • Ich brauche Medikamente, um mich besser zu fühlen.
  • Ohne Medikamente kann ich nicht oder nur schlecht einschlafen.
  • Ich habe zu Hause einen Medikamenten­vorrat und die wichtigsten Tabletten immer unterwegs bei mir.
  • Die Medikamente helfen mir nicht mehr so gut wie früher.
  • Andere meinen, dass ich ein Problem mit Medikamenten hätte.
  • Ich fühle mich leistungs­fähiger, wenn ich Medikamente genommen habe.
  • Ich staune manchmal selbst, wie viele Medikamente ich an einem Tag genommen habe.
  • Ich nehme manchmal mehr ein, als verordnet wurde.
  • Ich kann auf Medikamente mit Abhängig­keits­potenzial nicht mehr verzichten.
  • Meinen Medikamenten­konsum verheimliche ich vor anderen.

Was jetzt? Sprechen Sie mit Ihrem Haus­arzt oder einer Sucht­beratung – Anlauf­stellen finden Sie im Netz auf kmdd.de („Infopool & Hilfe“).

Quelle: Test der Universität Konstanz, über­arbeitet von Professor Gerd Glaeske.

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RichardFriedel am 03.06.2019 um 16:10 Uhr
Asthmasprays: unnötige Sucht.

Asthmaforschung lässt die eigene Entspannung der Atemwege außen vor und rechtfertigt die Verwendung von nebenwirkungsreichen Sprays. Das führt zu einer Sucht bei dem Patienten statt Üben mit kräftigem Luftholen durch die Nase, das durch Lippendruck die Bronchien über einen Reflex offen hält. Siehe zum Beispiel https://youtu.be/PiSq-WnMXjs und Googeln nach gv26.important.
Die lange Tradition in der Medikamentenbehandlung von Asthma ist eine Irreführung.