Medikamente im Alter Test

Ältere Menschen brauchen viel mehr Medikamente als Jüngere – und vertragen sie oftmals deutlich schlechter. Manche Mittel machen älteren Anwendern erfahrungs­gemäß besonders stark zu schaffen. test.de zeigt, welche Medikamente problematisch sind und sagt, welche bekömm­licheren Alternativen es laut Bewertung der Stiftung Warentest gibt.

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TestMedikamente im Altertest 09/2016
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Die Liste der riskanten Wirk­stoffe

Manche Mittel machen älteren Anwendern erfahrungs­gemäß besonders zu schaffen. Daher haben Mediziner und Pharmazeuten die sogenannte Priscus-Liste erstellt. Sie enthält 83 Wirk­stoffe, die für Menschen ab 65 Jahren riskant sind. Dabei geht es um vielfältige Erkrankungen wie Arthritis, Diabetes oder Herz-Kreis­lauf-Probleme (Liste der Erkrankungen). Die Priscus-Liste ist für Ärzte und Apotheker nicht verpflichtend. Sie kann ihnen aber als Warnhin­weis dienen. Wir stellen Ihnen die Liste im Detail vor.

  • Bekömm­liche Alternativen. Nach Frei­schalten des Artikels erfahren Sie zudem, welche Alternativen laut Bewertung der Stiftung Warentest geeignet und besser verträglich sind.
  • Preisgüns­tige Beispielpräparate. Zu sämtlichen Wirk­stoffen nennen wir Ihnen häufig verordnete beziehungs­weise preisgüns­tige Beispielpräparate.

Wer fest­stellt, dass er ein Mittel von der Priscus-Liste nimmt, sollte es nicht selber absetzen, sondern mit seinem Arzt sprechen. Das Mittel muss nicht auto­matisch schaden und könnte individuell unerläss­lich sein.

Gefähr­liche Mixturen

Nicht nur einzelne Medikamente können Senioren gefährden. Auch die Mischung macht’s. Laut Daten der Krankenkasse Barmer GEK nimmt jeder vierte Versicherte über 65 täglich drei bis vier Medikamente ein, jeder fünfte sogar fünf bis sieben. Durch allzu viele Arznei­mittel entstehen mitunter gefähr­liche Mixturen mit vielfältigen Wechsel­wirkungen – etwa wenn ein Medikament die Wirkung oder auch den Abbau eines anderen Mittels verhindert oder seine Neben­wirkungen verstärkt. Ebenso ist es möglich, dass eine Arznei gegen eine bestimmte Krankheit die Symptome eines anderen Leidens verschlimmert. Zudem vertragen ältere Menschen Arznei­mittel häufig deutlich schlechter als Jüngere. Der Grund: Der Körper verändert sich mit den Jahren, so dass Medikamente anders wirken – zumeist stärker.

Medikations­plan mindert Risiken

Wer vorsorgt, kann Gefahren minimieren. Ein ständig aktualisierter Medikations­plan hilft, den Über­blick zu behalten (Unsere Einnahme-Tipps). Ab Oktober 2016 steht jedem Patienten, der mindestens drei verordnete Arzneien nimmt, eine solche Über­sicht vom Haus- oder Fach­arzt in Papierform zu. Zeigt er einen solchen Plan bei Arzt­besuchen oder Klinik­einweisungen vor, kann das vor unguten Arznei­mischungen bewahren. Mit Hilfe der Über­sicht können Patient und Haus­arzt zudem leichter regel­mäßig prüfen, ob wirk­lich noch alle Medikamente notwendig sind.

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